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Der Bund der Steuerzahler hat sein "Schwarzbuch 2009" vorgestellt. Wir zeigen Beispiele für extreme Verschwendung aus vielen Gegenden Deutschlands.
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78.000 Euro für 200 Meter Weg
In Grünhain-Beierfeld (Sachsen) baute die Stadt einen Fußweg für 78.000 Euro. Die Nachbargemeinde hatte jedoch keine Lust, eine Verbindung zu bauen. Jetzt endet der Weg nach 200 Metern im Nichts.
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Vier Millionen Euro für dynamisches Licht
Die bläulich schimmernden Lampen in einer Hamburger Schule sind per Fernbedienung steuerbar und sollen die Konzentrationsfähigkeit der Schüler erhöhen. Einige Fachleute sehen dies skeptisch. Zudem soll der Stromverbrauch 2,5-mal höher als bei normalen Leuchtmitteln sein.
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1,8 Millionen für Holstein Kiel
Der Fußballklub ist in die dritte Liga aufgestiegen, muss aber vier Millionen Euro investieren, um die strengen Auflagen zu erfüllen. Der Klub selbst kann nur 2,2 Millionen Euro aufbringen. Eine Million kommt aus dem Konjunkturpaket, den Rest muss die Stadt zahlen.
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Millionen für ein Fußball-Museum
Die Stadt Dortmund und der DFB wollen gemeinsam ein Fußballmuseum betreiben. Das Land will von den 30 Millionen Euro Baukosten 18,5 Millionen Euro übernehmen. Die nötige Verlegung eines Busbahnhofs will die Stadt übernehmen. Auch problematisch: der DFB hat seine Zahlungen bei etwaigen Defiziten gedeckelt.
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100.000 Euro für Ruhe bei der Probe
Der Heinrich-Böll-Platz in Köln muss in der Regel drei Mal am Tag gesperrt werden, weil unter dem Platz die Philharmonie probt. Die Kosten sollen sich auf 100.000 Euro im Jahr belaufen.
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180.000 Euro für eine Skateranlage
In Schleswig hatten die Verantwortlichen 8000 Euro für eine Skateranlage eingeplant. Doch dann kamen immer neue Kosten hinzu. Jetzt rechnet man in Schleswig mit Gesamtkosten von 180.000 Euro.
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130.000 Euro für Toiletten
Der Marktplatz in Lübeck ist eine Attraktion für Touristen. Öffentliche Toiletten sind Pflicht. Die Stadt mietet jedoch Edel-Varianten im japanischen Design. Kostenpunkt im Jahr: 130.000 Euro.
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20.000 Euro für acht Schilder
Berlin wirbt mit dem Slogan "be berlin" um neue Besucher. Acht Schilder stellte man an großen Ein- und Ausfahrten der Stadt aus. Kosten: 20.000 Euro.
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40 Millionen für schönen Stau
Auf der Autobahn 42 sollen im Rahmen der Kulturhauptstadt-Kampagne 50 Kilometer kunstvoll mit Bepflanzung und Kunst-Installation aufgehübscht werden. Die Planer rechten insgesamt mit 40 Millionen Euro Kosten.