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Liberale profitieren von Union
Umfrage sieht FDP bundesweit bei sieben Prozent

Fotos: Christian Lindners neue FDP
Fotos: Christian Lindners neue FDP FOTO: dpa, Jan-Philipp Strobel
Berlin. Die FDP klettert aus dem Prozentekeller. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen die Liberalen einer Umfrage zufolge bundesweit auf sieben Prozent. Auch die AfD gewinnt leicht.

Das ergebe der INSA-Meinungstrend, berichtet die "Bild"-Zeitung.  Das ist ein Punkt mehr als in der Vorwoche und der bisher höchste von INSA seit Frühjahr 2012 gemessene Wert. Nach Einschätzung von INSA-Chef Hermann Binkert profitiert die Partei aktuell von der Schwäche von CDU/CSU.

Die Unionsparteien liegen dem Bericht zufolge in der Wählergunst unverändert bei 32,5 Prozent.  Auch die Grünen halten mit elf Prozent das Ergebnis aus der Vorwoche. SPD (22,5 Prozent) und AfD (12,5 Prozent) legen je einen halben Prozentpunkt zu. Die Linkspartei verliert einen Punkt auf neun Prozent.

Neben einer großen Koalition gibt es auch demnach rein rechnerisch auch eine Mehrheit für ein Jamaika-Bündnis (CDU/CSU, Grüne und FDP). Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag von BILD wurden vom 12. bis zum 15. Februar 2016 insgesamt 2014 Wahlberechtigte befragt. Davon wussten 1242 Wahlberechtigte genau, welche Partei sie wählen werden. Die Fehlertoleranz liegt nach INSA-Angaben bei plus beziehungsweise minus 2,7 Punkten.

(lukra/REU)
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