kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Springer-Chef Mathias Döpfner: Internetfreiheit von ARD und ZDF bei Werbeverzicht

zuletzt aktualisiert: 14.06.2008 - 10:48

Hamburg (RPO). Im Streit um den Umfang der Online-Aktivitäten von ARD und ZDF plädiert der Vorstandschef des Verlages Axel Springer, Mathias Döpfner, für einen neuen Ansatz. Er glaube, es gebe nur einen ordnungspolitisch sauberen und vor der EU-Kommission vertretbaren Weg, sagte er dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Springer-Chef Mathias Döpfner Foto: ddp, ddp

"ARD und ZDF dürfen im Internet inhaltlich tun und lassen, was sie wollen - und verzichten dafür im Netz, aber auch im TV und allen anderen Kanälen auf Werbung, Sponsoring oder E-Commerce und finanzieren sich nur aus Gebühren", schlug er vor.

Der Entwurf für einen neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrag, auf den sich die Ministerpräsidenten verständigt hatten, sei auf Dauer nicht handhabbar, sagte Döpfner. Der Kompromiss, der nach bisheriger Lesart den Öffentlich-Rechtlichen eine "elektronische Presse" untersagen würde, beschränke ARD und ZDF inhaltlich im Internet. Neue Medien bräuchten aber mehr Kreativität und Freiheit, nicht Beschränkung. "Das entspräche nicht meinem Verständnis von Pressefreiheit", sagte er.

Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff wies Döpfners Vorschlag zurück. Einen Werbeverzicht halte er für ungeeignet. Das würde eine Gebührenerhöhung von 1,42 Euro im Monat nötig machen, sagte er. Das wolle im Moment niemand aufbringen. Der Preis des Werbeverzichts sei in Zeiten, in denen die Zahl der Gebührenzahler zurückgehe, zu hoch.

Der aktuelle Vertragsentwurf birgt nach Ansicht von Raff die Gefahr, dass sich Verlage und Öffentlich-Rechtliche am Ende über die Auslegung schwammiger Formulierungen wie "elektronische Presse" vor Gericht auseinandersetzen. Es sei zu befürchten, dass es permanent zu Rechtsstreitigkeiten komme.

Quelle: afp

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Adolf Sauerland bangt um sein Amt

Bürgerentscheid am Sonntag

Adolf Sauerland bangt um sein Amt

Duisburgs Oberbürgermeister (CDU) muss sich am Sonntag einem Bürgerentscheid stellen. Wenn ... mehr 

Griechenland taumelt ins Chaos

Euro-Krise spitzt sich zu

Griechenland taumelt ins Chaos

Gibt es im griechischen Parlament am Sonntag keine Mehrheit für neue Spar- und Reformschritte, wird Athen der Geldhahn zugedreht. Bundeskanz ... mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Autokamera filmt riesigen Lichtkegel

Das Video könnte auch aus einem Science-Fiction-Film sein. Blogger jedoch wollen herausgefunden haben, dass es die Explosion eines ... mehr 

Neue Vorwürfe gegen Bundespräsidenten

Wulff nutzte Firmen-Handy eines Freundes

Als niedersächsischer Regierungschef hat Bundespräsident Christian Wulff mehrere Monate lang ein Firmen-Handy des befreundeten Filmfondsmanagers David Groenewold benutzt. mehr

 

Hollywood-Star trifft deutschen Politiker

Angelina Jolie bei Außenminister Westerwelle

 

Kanzlerin stärkt Wulff den Rücken

Merkel lobt "Transparenz" des Bundespräsidenten

 

Immunität von zwei Abgeordneten aufgehoben

Staatsanwalt kann weiter gegen Linke ermitteln

 

Affäre um den Bundespräsidenten

Neue Rücktrittsforderungen gegen Wulff

 
Top-Services