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Gedankenspiele für Bundespräsidentenwahl
Kabarettist Georg Schramm für die Piraten?

Pressestimmen zum Rücktritt von Christian Wulff
Pressestimmen zum Rücktritt von Christian Wulff FOTO: RPO
Berlin. Die Piraten denken darüber nach, die Präsidentenwahl als Bühne für sich zu nutzen. Dank ihres Einzugs in das Berliner Abgeordnetenhaus entsendet die Partei zwei Vertreter in die 1240 Mitglieder zählende Bundesversammlung. Einige Anhänger wünschen sich den Kabarettisten Georg Schramm.

Parteichef Sebastian Nerz sagte der "Bild am Sonntag", die Piraten seien offen für Vorschläge der anderen Parteien. "Aber wir können uns auch vorstellen, einen eigenen Kandidaten zu nominieren." Im Internet schlagen Anhänger der Partei den Kabarettisten Georg Schramm oder den früheren Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, vor.

In einem anderen Eintrag heißt es: "Wir wissen selbst, dass ein Vorschlag von uns nur einen einzigen Effekt hat: Die vorgeschlagene Person erhält kurzzeitiges, mediales Interesse." Dieser Piraten-Anhänger nennt den Gründer der Drogeriemarktkette dm, Götz Werner. Werner wirbt für ein bedingungsloses Grundeinkommen, das auch ein Ziel der Piraten ist.

Parteigeschäftsführerin Marina Weisband äußerte sich in der "tageszeitung" vom Samstag zurückhaltend zu einem eigenen Kandidaten. Mit Blick auf die im Netz kursierenden Vorschläge sagte sie, es sei "offen, wie ernst sie gemeint sind".

(AFP)
 
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