Kampfkandidaturen um Listenplätze beim Berliner Linksbündnis
zuletzt aktualisiert: 28.07.2005 - 18:56
Berlin (ddp). Bei der Aufstellung der Berliner Landesliste des Linksbündnisses für die Bundestagswahl im September wird es zu Kampfkandidaturen kommen. Die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) kündigte am Donnerstag beim dritten Treffen mit der PDS eine Bewerbung um den vierten Listenplatz an. Außerdem strebt sie die Nominierung für das von den Linkssozialisten beanspruchte Direktmandat in Friedrichshain-Kreuzberg an. Die Entscheidung liegt jedoch bei der PDS, die die Kandidaten ihrer offenen Liste am 7. August auf einer Landesvertreterversammlung wählen wird. PDS-Landeschef Stefan Liebich hatte bei dem Treffen, an dem er erstmals teilnahm, klargestellt, dass die Parteispitze erst für den siebten Platz die Kandidatur eines WASG-Mitglieds vorschlagen wolle. Der vierte Platz soll weiterhin dem parteilosen Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), Hakki Keskin, vorbehalten bleiben.
Quelle: afp
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