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Sterbehilfe
Laumann spricht sich gegen ärztlich assistierten Suizid aus

Karl-Josef Laumann spricht sich gegen ärztlich assistierten Suizid aus
Karl-Josef Laumann. FOTO: Bauer
Osnabrück. Der Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), hat sich gegen einen ärztlich assistierten Suizid ausgesprochen.

In einen Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Laumann, "ich glaube, dass wir Menschen nicht das Recht haben, über Leben und Tod eines Menschen zu entscheiden, zu entscheiden, ob ein Leben lebenswert ist oder nicht."

Der Bundestag will voraussichtlich im Herbst über Gesetzentwürfe zu Sterbebegleitung und Suizidbeihilfe abstimmen. Zwei Parlamentariergruppen wollen in der kommenden Woche jeweils einen Gesetzentwurf vorstellen.

Vielmehr müsse es in Deutschland flächendeckend zu einer guten palliativmedizinischen Versorgung kommen, "damit kein Mensch Angst haben muss, dass er mit Schmerzen leben muss", sagte Laumann. Bereits jetzt mache die Hospizbewegung in Deutschland "insgesamt einen sehr guten Job", lobte der CDU-Politiker. "Das müssen wir weiter fördern und ausbauen", sagte er.

 

(KNA)
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