kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
panorama merkel, carstensen, pofalla AFP 2009-09
  Foto: AFP, AFP
Kommentare ()

CDU in Kiel sehr stark bei Direktmandaten: Kompliziertes Wahlrecht hilft Schwarz-Gelb

zuletzt aktualisiert: 28.09.2009 - 12:26

Kiel (RPO). Die CDU in Schleswig-Holstein hat 34 der 40 Landtags-Wahlkreise direkt gewonnen und so trotz Verlusten bei den Zweitstimmen die Grundlage für den Regierungswechsel gelegt. Möglich macht das ein kompliziertes Wahlrecht im nördlichsten Bundesland.

Die SPD holte nur sechs Direktmandate, weniger als halb so viel wie 2005. Im Endergebnis führt die Stärke der CDU bei den Wahlkreisen dazu, dass die Partei trotz rund neun Prozent Verlusten bei den Zweitstimmen vier Abgeordnete mehr in den neuen Landtag schicken kann.

Der neue Landtag wird wegen der vielen Überhangmandate aus 95 Abgeordneten bestehen statt bisher 69. Möglich macht diese kräftige Zunahme das Wahlrecht in Schleswig-Holstein: Wenn eine Partei mehr Abgeordnete über die Wahlkreise gewinnt als ihr nach dem Prozentsatz der Zweitstimmen zustehen, bekommen die anderen Parteien Ausgleichsmandate. Laut Wahlgesetz ist dieser Mehrsitzausgleich aber begrenzt auf das Doppelte der Überhangmandate.

Die CDU hat elf Überhangmandate gewonnen, also bekommen die übrigen Parteien höchstens 22 Sitze dazu. So soll das Prozentverhältnis der Zweitstimmen bei den Sitzen wiederhergestellt werden. Nach diesem Ausgleich hat die CDU aber immer noch 3 Überhangmandate mehr als von den Zweitstimmen gedeckt sind. Diese drei Sitze bleiben ihr.

Zusätzliches Mandat für die FDP

Und noch ein Wahlrechtseffekt nutzt der geplanten Koalition aus CDU und FDP: Nach dem Stimmenausgleich kam eine gerade Zahl von Parlamentariern heraus. Das Wahlrecht will aber ein Patt im Landtag verhindern, deshalb wurde noch ein weiteres Mandat vergeben. Das ging an die FDP.

Die CDU kann nun mit 34 von insgesamt 95 Sitzen rechnen, die FDP mit 15. Mit 49 Stimmen ist diese Mehrheit knapp. Die SPD bekommt 25 Sitze, die Grünen 12, die Partei der Dänischen Minderheit SSW 4 und die Linke 5.

Quelle: AP/csr

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Die Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks in Datteln gehört zu den wichtigsten Streitpunkten in den Koalitionsverhandlungen von SPD und G ... mehr 

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Der Bundespräsident hinterlässt bei seinem ersten Staatsbesuch in Israel seine eigene Handschrift. Der Empfang durch Präsident Schimon Peres ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Drohender Verzug bei Bergung der Abfälle

Altmaier besucht Atommülllager Asse

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Die Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks in Datteln gehört zu den wichtigsten Streitpunkten in den Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen. Als Kompromiss sind die Umsetzung des Kühlturms und eine Laufzeitbegrenzung im Gespräch. Von GERHARD VOOGT  mehr

 

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

 

Drohender Verzug bei Bergung der Abfälle

Altmaier besucht Atommülllager Asse

 
 

Kanzlerin informiert sich über Trassen-Ausbau

Die Tücken des deutschen Stromnetzes

 

Energiewende soll in Schwung kommen

Rösler nimmt Länder in die Pflicht

Top-Services