kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

SPD-NRW-Spitzenkandidatin: Kraft fordert höhere Regelsätze bei Hartz IV

zuletzt aktualisiert: 14.03.2010 - 13:49

Hamburg (RPO). Die SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, hat höhere Hartz-IV-Regelsätze gefordert. "Für mich ist klar: Die Regelsätze werden steigen müssen", sagte Kraft am Sonntag in einem Interview.

"Gott sei Dank" habe das Bundesverfassungsgericht hohe Maßstäbe für die soziale Teilhabe von Langzeitarbeitslosen gesetzt, sagte sie gegenüber "Spiegel Online". An einer Anhebung der Transferleistungen führe nun kein Weg mehr vorbei.

Das Bundesverfassungsgericht hatte Anfang Februar die bisherigen Hartz-IV-Leistungen für verfassungswidrig erklärt. Dem Urteil zufolge muss der Gesetzgeber bis zum Jahresende die Leistungen neu fassen und für Kinder grundsätzlich neu berechnen. Am Montag wollte in Berlin das SPD-Präsidium zusammentreten, um mögliche Korrekturen an den unter Rot-Grün beschlossenen Hartz-Reformen zu diskutieren.

Kraft war in den vergangenen Tagen für ihren Vorstoß kritisiert worden, Langzeitarbeitslose stärker gemeinnützig arbeiten zu lassen. Die SPD-Politikerin verteidigte ihr Plädoyer für einen sozialen Arbeitsmarkt und distanzierte sich von den arbeitsmarktpolitischen Vorstellungen der FDP. "Die Liberalen wollen eine Pflicht auf Arbeit. Ich will ein Recht auf Arbeit", sagte Kraft "Spiegel Online". Schwer vermittelbare Erwerbslose müssten bessere Möglichkeiten zur freiwilligen Arbeit bekommen: "Mit der eiskalten FDP hat das nichts zu tun."

Skeptisch äußerte sich Kraft zu dem von der Bundesregierung favorisierten Modell, Leistungen an Kinder von Hartz-IV-Empfängern teilweise über Gutscheine zu gewähren. Mit Gutscheinen bestehe die Gefahr einer "Stigmatisierung" wie im Falle der früheren Sozialhilfe. Stattdessen müsse die Politik die Strukturen so verändern, dass "alle Kinder ein Recht auf einen Kita-Platz bekommen, ein warmes Mittagessen, eine Ganztagsbetreuung und auch die Möglichkeit zu Sport und Musik", forderte die 48-Jährige.

Quelle: AFP/sdr

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Bundestag berät Ende Februar über Hilfspaket

Neue Hilfen für Griechenland

Bundestag berät Ende Februar über Hilfspaket

Der Bundestag wird sich voraussichtlich am 27. Februar mit dem Hilfspaket für Griechenland ... mehr 

Merkel lobt "Transparenz" des Bundespräsidenten

Kanzlerin stärkt Wulff den Rücken

Merkel lobt "Transparenz" des Bundespräsidenten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht aber weiter zum Bundespräsidenten. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Neue Hilfen für Griechenland

Bundestag berät Ende Februar über Hilfspaket

Kanzlerin stärkt Wulff den Rücken

Merkel lobt "Transparenz" des Bundespräsidenten

Mehr als 100 Tote in Protesthochburg

In Homs geht das Morden weiter

Sperrkonto für Griechanland geplant

Europa setzt Athen neues Ultimatum

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Deutscher gewinnt New Yorker Treppenlauf

Der 27-jährige Thomas Dold aus Baden-Württemberg war beim berühmten Treppenlauf des Empire State Building zum siebten Mal in Folge der ... mehr 

Wulff intervenierte auch bei Springer-Chef Doepfner wegen Artikel

Kanzlerin stärkt Wulff den Rücken

Merkel lobt "Transparenz" des Bundespräsidenten

Zwei Monate nach Bekanntwerden der ersten Vorwürfe gerät Bundespräsident Christian Wulff wegen seiner Beziehungen zu reichen Unternehmern erneut unter Druck. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht aber weiter zu ihm. mehr 

 

Immunität von zwei Abgeordneten aufgehoben

Staatsanwalt kann weiter gegen Linke ermitteln

 

Affäre um den Bundespräsidenten

Neue Rücktrittsforderungen gegen Wulff

 
 

Unterstützung für Gewerkschaften

SPD-Chef Gabriel fordert höhere Löhne

 

Bei spätem Pflege-Bescheid

Zehn Euro Entschädigung pro Tag geplant

Top-Services