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Medienbericht
Krankenkassen mit 400 Millionen Euro im Plus

IGel-Hilfe: Selbst zahlen, oder nicht?
IGel-Hilfe: Selbst zahlen, oder nicht? FOTO: dpa, Patrick Pleul
Berlin. Die meisten gesetzlichen Krankenkassen kommen wieder in finanziell ruhigeres Fahrwasser. Zum Ende des ersten Quartals 2016 wiesen sie laut einem Medienbericht einen Überschuss von knapp 400 Millionen Euro aus.

Nach den Beitragssatzerhöhungen zum Jahreswechsel hat sich die Lage der meisten 118 gesetzlichen Krankenkassen damit wieder stabilisiert. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe) unter Berufung auf Angaben der Kassen.

Im ersten Quartal des Vorjahres war ein Defizit von 169 Millionen Euro verbucht worden. Im Gesamtjahr 2015 hatten die Kassen demnach sogar 1,1 Milliarden Euro aus den Rücklagen entnehmen müssen, weil die Überweisungen des Gesundheitsfonds nicht ausreichten. Inzwischen seien nur noch einzelne kleinere Kassen im Minus. So hätten die BKK Mobil Oil und die BKK Braun Gillette nochmals ihre Zusatzbeiträge erhöhen müssen.

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Die Ersatzkassen, bei denen die meisten Leute versichert sind, erzielten laut "FAZ" im ersten Quartal einen Überschuss von 206 Millionen Euro, die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) von 72 Millionen Euro, die Betriebskrankenkassen von 38 Millionen Euro und die Innungskassen von 33 Millionen Euro; die Knappschaft beziffert ihren Überschuss auf 55 Millionen Euro.

Der Kassenbeitrag setzt sich zusammen aus dem paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanzierten Beitrag von 14,6 Prozent, der gesetzlich festgeschrieben ist, sowie Zusatzbeiträgen der Kassen, die von den Versicherten allein aufzubringen sind. Diese betragen seit den Erhöhungen vom Jahreswechsel durchschnittlich 1,1 Prozent, der Gesamtbeitrag also 15,7 Prozent.

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(hebu/afp)
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