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Gerhard Schröder im Iran: Kritik an Reise des Altkanzler aus SPD

zuletzt aktualisiert: 23.02.2009 - 06:50

Berlin (RPO). In der SPD ist Kritik an der Iran-Reise des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) laut geworden. "Ich hätte diese Reise in den Iran nicht gemacht", sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Gert Weisskirchen, laut einem Medienbericht.

Es wäre seiner Ansicht nach besser gewesen, wenn Schröder den umstrittenen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad nicht getroffen und besser nur mit Ex-Präsident Mohammed Chatami gesprochen hätte, sagte Weisskirchen der Tageszeitung "Die Welt".

Er hätte Schröder geraten, den Iran erst nach der Präsidentschaftswahl zu besuchen, fügte der SPD-Politiker hinzu. "Falls überhaupt, hätte ich vor dieser Wahl deutlich gemacht, dass man Ahmadinedschad als Präsidenten nicht wieder sehen will."

Schröder hatte bei seinem Besuch im Iran die Leugnung des Holocausts durch Ahmadinedschad gerügt. In den Gesprächen mit iranischen Spitzenpolitikern ging es unter anderem um das iranische Atomprogramm, außerdem warb Schröder auch für direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran.

Quelle: AFP

 
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