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Islamkonferenz
Laschet hofft auf Teilnahme der muslimischen Verbände

Islamkonferenz: Laschet hofft auf Teilnahme der muslimischen Verbände
Ist über den europapolitischen Kurs der CSU verägert: Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet FOTO: Ministerium
Köln (RPO). Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) hat an die großen muslimischen Verbände appelliert, weiter an der von der Bundesregierung initiierten Islamkonferenz teilzunehmen.

Sie sollten die Chance zum Dialog nutzen, sagte der CDU-Politiker am Freitag im Deutschlandfunk. Er bekräftigte seine Auffassung, dass die Verbände in den nächsten Tagen zu einer positiven Entscheidung kämen. Ein Boykott würde den Muslimen schaden, und das sei ihnen auch bewusst, betonte der CDU-Politiker.

Die vier großen muslimischen Verbände hatten die Entscheidung vertagt, ob sie im Mai an der Islamkonferenz teilnehmen. Ziel der Zusammenkunft ist es, durch den Dialog von staatlichen Vertretern und Muslimen die Integration der Muslime in Deutschland zu verbessern.

Die für Integration zuständigen Landesminister beraten seit Donnerstagabend über den weiteren Dialog mit muslimischen Verbänden und zentrale Fragen der Ausländerpolitik. Im Zentrum der Gespräche der zweitägigen Integrationsministerkonferenz in Düsseldorf stehen die Anerkennung ausländischer Qualifikationen in Deutschland und die Erhöhung der Einbürgerungszahlen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) verteidigte zum Auftakt des Treffens den Ausschluss des Islamrats aus der Islamkonferenz wegen der laufenden Ermittlungen gegen seine Mitgliedsorganisation Milli Görus.

(DDP/sdr)
 
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