kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Wegen falschem Rechenschaftsbericht: Linke muss knapp 300.000 zahlen

zuletzt aktualisiert: 14.01.2010 - 18:06

Berlin (RPO). Wegen eines falschen Rechenschaftsberichtes muss die Linke knapp 292 000 Euro Strafe an die Bundestagsverwaltung zahlen. Hintergrund ist die Zusammenarbeit der beiden Vorgängerparteien Linkspartei/PDS und WASG bei der rheinland-pfälzischen Landtagswahl im März 2006.

Die Linkspartei steht mit Israelfeindlichen Aussagen in der Kritik. Foto: ddp

Die Linkspartei/PDS war damals nicht selbst zur Wahl angetreten, sondern hatte ihre Kandidaten gemäß einer Kooperationsvereinbarung mit der WASG auf deren Landesliste platziert. Das Verwaltungsgericht Berlin bestätigte am Donnerstag den Bescheid.

Im Wahlkampf hatte die Linkspartei/PDS damals Ausgaben der WASG über 146 000 Euro übernommen. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sah darin eine Spende, die nicht im Rechenschaftsbericht der WASG für das Jahr 2006 verzeichnet wurde. Er verhängte deshalb die Strafzahlung in doppelter Höhe des beanstandeten Betrages gegen die aus der Fusion der beiden Parteien hervorgegangene Linke. Diese begründete ihren Einspruch gegen den Bescheid damit, dass ihre Vorgängerorganisationen trotz einer gemeinsamen Kandidatenliste einen jeweils eigenständigen Wahlkampf betrieben hätten.

Dem folgte das Berliner Gericht nicht. Im Hinblick auf das verfassungsrechtliche Transparenzgebot wäre es notwendig gewesen, den fraglichen Betrag nicht nur als Ausgabe der Linkspartei/PDS, sondern auch als Spende an die WASG auszuweisen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: DDP/awei

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Sauerland kämpft um sein Amt

Stunde der Entscheidung

Sauerland kämpft um sein Amt

Jetzt haben die Bürger das Wort: In Duisburg beginnt das Abwahlverfahren gegen Oberbürgermeister Sauerland. mehr 

Trittin attackiert "Atomnation Frankreich"

Kritik an Energiepolitik

Trittin attackiert Atomnation Frankreich

Grünen-Fraktionschef Trittin hat die Energiepolitik der "Atomnation Frankreich" scharf kritisiert. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Stunde der Entscheidung

Sauerland kämpft um sein Amt

Kritik an Energiepolitik

Trittin attackiert Atomnation Frankreich

Daniel Bahr im Interview

Kassen sollen Überschüsse auszahlen

Gesundheitsminister Bahr im Interview

Rückzahlung für Millionen Versicherte ?

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Autokamera filmt riesigen Lichtkegel

Das Video könnte auch aus einem Science-Fiction-Film sein. Blogger jedoch wollen herausgefunden haben, dass es die Explosion eines ... mehr 

Gesundheitsminister Bahr auf Kieler Kongress

Gesundheitsminister Bahr im Interview

Rückzahlung für Millionen Versicherte ?

Angesichts der Milliarden-Überschüsse in der Gesetzlichen Krankenversicherung hat Gesundheitsminister Bahr die Kassen aufgefordert, Beiträge an die Versicherten zurückzuzahlen. von michael bröcker und eva quadbeck  mehr

 

Stunde der Entscheidung

Sauerland kämpft um sein Amt

 
 

Daniel Bahr im Interview

Kassen sollen Überschüsse auszahlen

 

Neue Vorwürfe gegen Bundespräsidenten

Wulff nutzte Firmen-Handy eines Freundes

 

Hollywood-Star trifft deutschen Politiker

Angelina Jolie bei Außenminister Westerwelle

Top-Services