kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Reaktion auf Hetzbrief: Linke-Politikerin erstattet Anzeige gegen NPD

zuletzt aktualisiert: 24.09.2009 - 13:06

Berlin (RPO). Bei der NPD wurden Hetzbriefe entdeckt, die an Politiker mit Migrationshintergrund geschickt wurden. Die Linke-Politikerin Gülay Kaaraslan hat deswegen Strafanzeige erstattet.

In dem amtlich wirkenden Schreiben, das auch der Berliner Politikerin zuging, hatte sich NPD-Landeschef Jörg Hähnel zuvor als "Ausländerrückführungsbeauftragter" ausgegeben und Politiker mit Migrationshintergrund zur Ausreise aufgefordert.

Kaaraslan erklärte, der Brief habe sie betroffen gemacht. Gleichzeitig stellte die Neuköllner Bezirksverordnete aber klar: "Ich werde mich nicht einschüchtern lassen, sondern solchen Nazi-Methoden auch weiterhin gemeinsam mit anderen entgegentreten." Der NPD werde es nicht gelingen, die Bevölkerung "mit rassistischer Sündenbock-Demagogie zu spalten".

Die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Neukölln habe die NPD-Aktion am Mittwochabend in einem fraktionsübergreifenden Entschluss als "perfide sowie abscheulich" verurteilt, teilte Kaarsalan mit. Derart rassistische Positionen und Methoden erinnerten stark an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte und dürften "nie wieder mehrheitsfähig werden".

Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Die Berliner NPD-Zentrale wurde von der Polizei in einer Razzia durchsucht. Dabei wurde auch das Original des Briefes mit dem Titel "Bekanntmachung über die geordnete Durchführung der Heimreise von Personen mit Migrationshintergrund in ihre Herkunftsländer" beschlagnahmt.

Quelle: AP/jt

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. mehr 

Syrische Deserteure drohen Assad

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Bundespräsident Gauck in Israel

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. Damit brachte er den Zentralrat der Muslime gegen sich auf. Gauck betreibe Geschichtsfälschung. mehr

 

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 
 

Bundesinnenminister Friedrich im Interview

Deutschland schickt 30 Polizeibeamte zur EM

Top-Services