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Interne Prüfung
Mängel bei Asylentscheidungen des Bamf festgestellt

Mängel bei Asylentscheidungen des Bamf festgestellt
Pässe mit arabischen Schriftzeichen (Symbolbild). FOTO: endermann (Archiv)
Berlin. Bei einer internen Überprüfung von Asylentscheidungen des Bundesamtes für Migration sind Medienberichten zufolge viele Mängel festgestellt worden. Besonders betroffen waren Antragsteller aus Afghanistan. Auch bei Syrern lag die Mängelquote bei rund 20 Prozent.

So sei bei vielen der 2000 kontrollierten positiven Entscheidungen eine unzureichende Dokumentation aufgefallen, berichteten die Zeitungen "Welt" und "Nürnberger Nachrichten" am Mittwoch unter Berufung auf verschiedene Quellen, die mit den Untersuchungsergebnissen vertraut seien.

Bei Antragstellern aus Afghanistan wurden laut den Berichten Mängel bei der Dokumentation bei mehr als 45 Prozent der überprüften Entscheidungen festgestellt. Bei Syrern lag die Quote bei fast 20 Prozent. Die Nürnberger Behörde wollte sich laut den Zeitungen nicht zu den Zahlen äußern. Eine Sprecherin verwies demnach darauf, dass die Ergebnisse am Mittwoch in einer Sitzung des Innenausschusses des Bundestags präsentiert werden sollten.

(AFP)
 
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