| 16.05 Uhr

Medienbericht
Verfassungsschutz will bei Asylverfahren mehr mithören

Berlin. Der Verfassungsschutz will neu ankommende Flüchtlinge künftig intensiver überprüfen. Dazu seien rund 250 weitere Mitarbeiter nötig. 

Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, werden dazu zusätzliche Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes in den Außenstellen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eingesetzt. Sie sollten dort häufiger als bislang an der Anhörung von Asylsuchenden teilnehmen - etwa dann, wenn die Flüchtlinge aus Hochburgen der Terrormiliz "Islamischer Staat" aus Syrien und Irak stammen.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat dem Bericht zufolge einen personellen Mehrbedarf von rund 250 Stellen bis 2019 für die "Flüchtlingsaufklärung" angemeldet. Bislang hatten die Behörde Asylsuchende oft erst dann befragt, wenn BAMF-Mitarbeiter bei der Anhörung Verdacht geschöpft hatten.

(dpa)
 
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