kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

CDU-Politikerin Böhmer gegen feste Quote: Mehr Migranten im öffentlichen Dienst

zuletzt aktualisiert: 14.01.2010 - 14:42

Frankfurt/Main (RPO). Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, setzt sich für einen höheren Anteil von Einwanderern im öffentlichen Dienst ein. Jeder Fünfte in Deutschland habe einen Migrationshintergrund, sagte die CDU-Politikerin unserer Redaktion. Dies müsse auch für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst angemessen gelten.

Integrationsbeauftragte Böhmer fordert mehr Migranten im öffentlichen Dienst. Foto: AP, AP

Die Staatsministerin im Kanzleramt betonte aber ausdrücklich, es gehe ihr nicht um die Einführung einer Quote. Die Behörden sollten den Anteil der Zuwanderer unter den Beschäftigten aber "unter Berücksichtigung von Eignung, Leistung und Befähigung" erhöhen und dabei "deren sprachliche und interkulturelle Kompetenzen" einbeziehen, erläuterte sie. Dies gehöre zur Aufgabe der Personalplanung jeder einzelnen Behörde.

Besonders dringend benötigen werden nach Böhmers Worten "Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen mit Migrationshintergrund". Auch im Polizeidienst, bei der Feuerwehr und in kommunalen Verwaltungen sei ein verstärkter Einsatz von Migranten richtig.

Info

Maria Böhmer

Beruflich: Böhmer ist Professorin für Erziehungswissenschaften, 1985 trat sie der CDU bei, seit 2006 sitzt sie im Präsidium, Integrationsbeauftragte ist sie seit 2005.

Privat: Maria Böhmer (59) ist ledig und hat keine Kinder.

Gute Erfahrungen bei Polizei und Feuerwehr

Die Integrationsbeauftragte verwies dabei auf Vereinbarungen im Nationalen Integrationsplan. Dort sei festgehalten, dass Bund und Länder als Arbeitgeber den Anteil der Migranten im öffentlichen Dienst erhöhen wollten - "unter Berücksichtigung von "Eignung, Befähigung und Leistung". Bund und Länder streben demnach an, dass dabei "sprachliche und interkulturelle Kompetenzen angemessen berücksichtigt werden".

"Viele Behörden setzen bereits auf die Potenziale von Zuwanderern und bilden verstärkt junge Migranten aus", würdigte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung. Gerade als Lehrkräfte oder Erzieherinnen könnten Menschen mit Migrationshintergrund wertvolle Brückenbauer und Ansprechpartner für die Jugendlichen aus Zuwandererfamilien sein. Auch im Polizeidienst, bei der Feuerwehr und in vielen kommunalen Verwaltungen habe sich der verstärkte Einsatz von Migranten schon bewährt.

Quelle: apd/awei

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Sauerland muss um sein Amt zittern

Tag der Entscheidung in Duisburg

Sauerland muss um sein Amt zittern

Am Sonntag haben Duisburgs Bürger das Wort: Morgen wird sich entscheiden, ob Sauerland sein Büro vorzeitig räumen muss. mehr 

Mexiko setzt auf Frauen in Führungspositionen

Cervantes wird oberste Polizeichefin

Die mexikanische Regierung setzt in ihrem Kampf gegen die organisierte Kriminalität verstärkt auf Frauen in Führungsposition. Präsident Feli ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Tag der Entscheidung in Duisburg

Sauerland muss um sein Amt zittern

Mexiko setzt auf Frauen in Führungspositionen

Cervantes wird oberste Polizeichefin

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Bewegung für Sunniten, Schiiten und Kurden

Säkulare Partei im Irak gegründet

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Alstereisvergnügen lockt nach Hamburg

Hamburger und Hamburg-Besucher können sich auf das langersehnte Alstereisvergnügen freuen. Das Event findet von Freitag bis Sonntag statt. ... mehr 

Wulff intervenierte auch bei Springer-Chef Doepfner wegen Artikel

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Der Bundespräsident wird bei den Büttenrednern in diesem Jahr zum Pointengeber. In den Karnevalshochburgen ziert er die Wagen der Rosenmontagszüge. Auf den Sitzungen widmen ihm die Jecken lange Passagen ihrer Programme. Von Sybille Möckl  mehr

 

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

"Es wird keinen Freibrief für Raser geben"

 

Gesundheitsminister Bahr im Interview

Rückzahlung für Millionen Versicherte ?

 

Stunde der Entscheidung

Sauerland kämpft um sein Amt

 
 

Daniel Bahr im Interview

Kassen sollen Überschüsse auszahlen

Top-Services