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Nach Attentat auf Reker
Bürgermeister in Brandenburg erhält Morddrohungen

Nach Angriff auf Henriette Reker: Bürgermeister André Stahl erhält Drohungen
Die Drohungen gegen André Stahl wurden auf eine Hauswand in Bernau geschmiert. FOTO: dpa, fux gfh
Bernau. Nach dem Angriff auf die Kölner Oberbürgermeister-Kandidatin Henriette Reker hat nun der Bürgermeister der brandenburgischen Stadt Bernau, André Stahl (Linke), Drohungen erhalten. Der Staatsschutz ermittelt.

Auf eine Wand schmierten Unbekannte den Schriftzug "Erst Henriette Reker dann André Stahl", wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zudem sei ein Namensschild einer Rechtsanwaltskanzlei, die in Verbindung mit Stahl stehe, mit Farbe beschmiert worden.

Zuerst hatten die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" online berichtet. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Stahl war am Dienstag zunächst nicht erreichbar.

Auf die parteilose Kölner Lokalpolitikerin Reker war am Samstag ein Messerattentat verübt worden. Die 58-jährige war vor ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin von einem Mann aus fremdenfeindlichen Motiven niedergestochen und schwer verletzt worden. Mittlerweile ist sie wieder ansprechbar.

Mehr zum Angriff auf die neue Kölner Oberbürgermeisterin lesen Sie in unserem Dossier. 

(lsa/dpa)