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Nach Cyberattacke
Bundestag nimmt Computer für fünf Tage vom Netz

Nach Cyberattacke wird Bundestagsnetz für fünf Tage abgeschaltet
Die Cyberattacke auf den Bundestag war im Mai bekannt geworden. Nun muss das Bundestagsnetz für mehrere Tage abgeschaltet werden. FOTO: dpa, Tim Brakemeier
Berlin. Nach der Cyberattacke auf den Bundestag wird das interne IT-Netz der Abgeordneten für fünf Tage stillgelegt. Voraussichtlich wird das System am 13. August abgeschaltet.

Grund sei, dass das System ganz neu aufgesetzt werden müsse, teilte Parlamentspräsident Norbert Lammert den Abgeordneten in einem am Freitag veröffentlichten Brief mit und bestätigte damit einen Bericht der "Bild". "Sollte sich aufgrund der weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit den Verhandlungen über ein drittes Rettungsprogramm für Griechenland abzeichnen, dass eine Abschaltung zum genannten Zeitpunkt nicht vorgenommen werden kann, werde ich Sie über einen neuen Termin informieren", schrieb Lammert.

Die Cyberattacke war Mitte Mai bekanntgeworden. Nach Angaben aus Parlamentskreisen verdichtete sich der Verdacht auf ausländische Geheimdienste. Nach Medienberichten soll es Anhaltspunkte dafür geben, dass der russische Auslandsgeheimdienst SWR hinter der Spähaktion steckt.

(REU)
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