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Rentenversicherung: Nach der Wahl mehr Einzahler

zuletzt aktualisiert: 21.08.2009 - 06:51

Berlin (RPO). Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) will in der nächsten Legislaturperiode den Kreis der Einzahler in die Rentenversicherung erweitern. Es mache Sinn, dafür zu sorgen, "dass jeder in einem Alterssicherungssystem ist."

Minister Scholz: "Eine der großen Aufgaben der nächsten Legislaturperiode."  Foto: AP, AP
Minister Scholz: "Eine der großen Aufgaben der nächsten Legislaturperiode." Foto: AP, AP

Das sagte Scholz am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". Es werde "eine der großen Aufgaben der nächsten Legislaturperiode sein, einen Weg zu finden, wie das geht. Das ist hohe Kunst der Politik."

Alle seien für eine Altersversorgung, aber die Tatsache, dass man dafür einen Beitrag leisten muss, sei nicht ganz so beliebt, sagte Scholz weiter. Der Weg in die Rentenversicherung könne allerdings nur im Konsens - etwa mit den Selbstständigen - gefunden werden.

Eine steuerfinanzierte Rentenversicherung lehnte Scholz in der Sendung ab. In die verschiedenen Rentenversicherungssysteme zahle der Staat derzeit aus Steuergeldern fast 80 Milliarden Euro als Beiträge und Zuschüsse ein.

Dieser Anteil könne in der Proportion kaum noch wachsen und sei "ungefähr die Größenordnung, die man gesellschaftlich vermitteln und leisten" könne. Eine Altersversorgung aufzubauen, bei der Steuern erhoben werden müssten, um den Rest zu finanzieren, halte er "für politisch nicht durchsetzbar".

Quelle: AFP/csr

 
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