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Neue Beitragsbemessungsgrenzen
Für Gutverdiener steigen die Sozialausgaben

Neue Beitragsbemessungsgrenzen: Sozialabgaben für Gutverdiener steigen
Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung steigt. FOTO: dpa
Berlin. Die Bundesregierung hat Beitragsbemessungsgrenzen für Sozialabgaben und Krankenversicherung angehoben. Demnach müssen sich Gutverdiener im kommenden Jahr auf höhere Abgaben einstellen. 

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, bis zu der Beiträge fällig sind, steigt im kommenden Jahr von 4350 auf 4425 Euro im Monat. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Verordnung des Sozialministeriums.

In der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt diese Gehaltsschwelle von 6350 auf 6500 Euro im Westen und von 5700 auf 5800 Euro im Osten. Für die meisten Beitragszahler verändert sich durch die Anhebung der Bemessungsgrenzen nichts.

Gutverdiener zahlen dann hingegen mehr ein. Die Gehaltsgrenzen werden jedes Jahr anhand der Einkommensentwicklung angepasst.

(veke/dpa)
 
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