kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
panorama Landtag in Nordrhein-Westfalen NRW luftaufnahme DDP
  Foto: ddp, ddp
Kommentare ()

Parteien im Landtag haben Zweifel: Neue GEZ-Abgabe droht in NRW zu scheitern

VON GERHARD VOOGT - zuletzt aktualisiert: 30.08.2011 - 07:42

(RP). Im Düsseldorfer Landtag gibt es bislang keine Mehrheit für die geplante Reform der Rundfunkfinanzierung. Das Parlament muss der Änderung des Rundfunkstaatsvertrags zustimmen, sonst scheitert der Systemwechsel.

Die Reform sieht vor, dass die alte, geräteabhängige Gebühr ab 2013 durch eine Haushaltsabgabe abgelöst wird. Im Herbst soll der Landtag über die Reform beraten. Es gilt als sicher, dass FDP und Linkspartei ihre Zustimmung verweigern werden.

Auch die CDU ist skeptisch. "Wir nehmen die Bedenken der Kritiker ernst", sagte Andrea Verpoorten, medienpolitische Sprecherin der Union, auf Anfrage. Die CDU-Fraktion habe noch nicht abschließend über die Reform beraten.

Ralf Witzel, parlamentarischer Geschäftsführer der Liberalen im Landtag, erklärte, dass neue System belaste kleine und mittelständische Unternehmen. "Für sie steigen die Abgaben zum Teil exorbitant", sagte Witzel. "Ein Händler mit 1250 Filialen zahlt künftig statt 5806 Euro 32 768 Euro Rundfunkgebühren im Monat. Die System-Umstellung darf nicht dazu führen, dass sich der öffentliche Rundfunk die Taschen vollmacht", erklärte der Liberale.

Ralf Michalowsky, Medien-Experte der Linken, bemängelte, dass viele Behinderte, die bislang keine Gebühren zahlen, künftig zur Kasse gebeten werden sollen. Nur die rot-grüne Minderheitsregierung unterstützt bislang die Änderung des Rundfunkstaatsvertrags. Ihr fehlt im Landtag eine Stimme zur absoluten Mehrheit.

Quelle: RP

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Nach dem jüngsten Massaker in Syrien ist in der internationalen Gemeinschaft eine Debatte über einen möglichen Militäreinsatz entbrannt. mehr 

Wie die Politik den Fußball verändern will

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich R ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich Randale verhindern lassen. Das Aus für Stehplätze, Gesichtsscanner beim Einlass, personalisierte Tickets - der ... Von Philipp Stempel  mehr

 

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

 
 

Bildungsministerin unter Druck

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

 

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Top-Services