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Wir haben Reaktionen zum SPD-Rauswurf von Ex-Ministerpräsident Wolfgang Clement für Sie gesammelt.
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Wolfgang Bosbach, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, im "Kölner Stadt-Anzeiger": "Sein Rauswurf wäre ein Symbol dafür, dass diejenigen, die einen nüchternen, realistischen, wirtschaftsfreundlichen Kurs vertreten, in der SPD keine politische Heimat mehr haben."
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Ralf Stegner, schleswig-holsteinischer SPD-Landesvorsitzender, im ZDF: "Die Menschen haben andere Sorgen, wie zum Beispiel die Frage, dass sie ordentlichen Lohn bekommen."
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Die frühere stellvertretende DGB-Chefin und SPD-Politikerin Ursula Engelen-Kefer im Deutschlandradio Kultur: "Wir haben weiß Gott Wichtigeres zu tun. Wir haben ja gerade feststellen müssen, unser Mitgliederschwund geht weiter, auch unsere Wahlaussichten sind nicht hervorragend."
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Roland Koch (CDU), Geschäftsführender Ministerpräsident Hessen: "Die SPD muss
damit leben, dass man sich fragt, wie viel freies Denken in einer Partei
noch möglich ist."
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Der Chef der Parlamentarischen Linken im Bundestag, Ernst-Dieter Rossmann, im AP-Interview: "Die SPD sollte sich mit der Zukunft und mit Wichtigem befassen. Clement ist Vergangenheit und unwichtig."
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Dirk Niebel, Generalsekretär der FDP: "Der jetzt beschlossene Parteiausschluss Wolfgang Clements ist derEndpunkt der Schröderschen Agenda-Politik. Eine SPD, die Wolfgang Clement feuert, verabschiedet sich endgültig aus der politischen Mitte und von Reformen."
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Manfred Güllner, Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, im Sender n-tv: "Was die SPD oder die Schiedskommission hier gemacht hat, das kann man nur als durchgeknallt bezeichnen. Es ist völlig absurd und parteischädlich, jemanden wie Wolfgang Clement auszuschließen."
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CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer: "Das Aussprechen von Wahrheiten darf nicht zum Ausschluss aus einer demokratischen Partei führen. Ich erwarte einen Aufstand der Anständigen. Aufrechte Sozialdemokraten dürfen nicht tatenlos zusehen, wie in der Partei die Meinungsdiktatur Einzug hält."
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FDP-Vize Rainer Brüderle: "Wenn Clement nach dieser Entscheidung eine neue politische Heimat sucht, ist er in der FDP herzlich willkommen. Wir empfangen ihn mit offenen Armen."
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Florian Pronold, Vorsitzender der Bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, in der "Passauer Neuen Presse": "Wer sich so unsolidarisch verhält, muss mit einer solchen Entscheidung rechnen."
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SPD-Vorstandsmitglied Hermann Scheer: "Es geht nicht darum, dass sich Clement für längere Laufzeiten von Atomkraftwerken ausgesprochen hat. Es geht alleine darum, dass er in der heißen Phase des hessischen Wahlkampfes öffentlich und absichtlich dazu aufgerufen hat, die SPD nicht zu wählen."
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Ingo Egloff, Hamburger SPD-Landesvorsitzender, im SWR: "Die Menschen haben andere Sorgen, wie zum Beispiel die Frage, dass sie ordentlichen Lohn bekommen."
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Hannelore Kraft, SPD-Vorsitzende in Nordrhein-Westfalen: "Ich bedauere ausdrücklich, dass es so weit gekommen ist."
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Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, im Deutschlandfunk: "Wir sind als Volkspartei so aufgestellt, dass wir auch an den Flügeln starke Charaktere brauchen - Menschen, die streitbar sind."
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Gunter Weißgerber (SPD), Leipziger Bundestagsabgeordneter: "Dann gehe ich auch"
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Erhard Eppler (SPD): "Bewusst parteischädigendes Verhalten ist in der Geschichte der SPD immer so gehandhabt worden. Ich halte die Entscheidung für nachvollziehbar."
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Rainer Wend, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: "Das ist unfassbar und grotesk. Dass ein solch verdienter Politiker wegen kritischer Äußerungen aus der Partei ausgeschlossen wird, ist ein verheerendes Signal."
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Hans Eichel (früherer SPD-Finanzminister): "Angesichts von Clements Lebensleistung halte ich einen Parteiausschluss für unangemessen."
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CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla: "Es wird gnadenlos alles aussortiert, was mit den Reformen der Agenda 2010 zu tun hat, nicht nur programmatisch, sondern auch personell."
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Rudolf Malzahn, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bochum-Hamme: "Wir sind hocherfreut. Wolfgang Clement musste bestraft werden."