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Mecklenburg-Vorpommern
NPD-Landtagsabgeordnete besuchen Flüchtlingsheim

NPD in Mecklenburg-Vorpommern besucht Flüchtlingsheim
Der Fraktionsvorsitzende der NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, diskutiert vor der Erstaufnahmeeinrichtung mit Landtagsabgeordneten anderer Parteien. FOTO: dpa, jbu pzi
Horst. Erstmals haben Abgeordnete der rechtsextremen NPD offiziell ein Flüchtlingsheim besucht. Dem Besuch in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Horst schlossen sich am Montagmorgen auch Landtagabgeordnete anderer Fraktionen des Schweriner Landtags an.

Demonstrativ trugen sie einheitliche Jacken mit dem Emblem der landesweiten Demokratie- Initiative "Wir - Erfolg braucht Vielfalt".

SPD-Fraktionschef Norbert Nieszery kritisierte die NPD-Aktion als zynisch und erinnerte daran, dass führende NPD-Politiker regelmäßig bei Protestaktionen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in der ersten Reihe gestanden hätten. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hatte den NPD-Antrag zunächst abgelehnt. Doch ließ das Landesverfassungsgericht unter Hinweis auf die allgemeinen Abgeordnetenrechte den Besuch in Horst zu.

(dpa)
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