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Pinkwart Panorama
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Parteitag in Siegen: NRW-FDP bestätigt Pinkwart als Parteichef

zuletzt aktualisiert: 14.03.2010 - 10:49

Siegen (RPO). Der nordrhein-westfälische FDP-Landesvorsitzende Andreas Pinkwart ist mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt worden. Der 49-jährige Ökonomie-Professor erhielt am Sonntag auf dem FDP-Landesparteitag in Siegen 341 von 357 gültigen Delegiertenstimmen. Das entsprach einer Zustimmung von 95,5 Prozent.

Pinkwart bedankte sich bei den Delegierten für den "sensationellen Vertrauensbeweis". Er rief seine Parteifreunde zu einem engagierten Landtagswahlkampf auf.

Pinkwart, der auch Vize-Bundeschef der Liberalen ist, steht seit Dezember 2002 an der Spitze des größten FDP-Landesverbands. Damals hatte er die Nachfolge des später verstorbenen FDP-Politikers Jürgen Möllemann angetreten. Bei seiner letzten Wiederwahl vor zwei Jahren hatte Pinkwart ein Ergebnis von 92,7 Prozent erzielt.

Der Wissenschaftsminister und Vize-Ministerpräsident ist auch Spitzenkandidat der NRW-FDP für die Landtagswahl am 9. Mai. Die FDP regiert in Düsseldorf seit 2005 gemeinsam mit der CDU unter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Die Liberalen wollen das schwarz-gelbe Regierungsbündnis fortsetzen. Eine Koalitionsaussage wollen die Freidemokraten aber erst Anfang Mai beschließen.

Als Redner auf dem Landesparteitag wird auch der FDP-Bundesvorsitzende Guido Westerwelle erwartet. Der Außenminister wird seit Tagen von der Opposition kritisiert, weil er Freunde und Familienmitglieder durch die Mitnahme auf Auslandsreisen begünstigt haben soll. Westerwelle hatte die Vorwürfe als verleumderisch zurückgewiesen.

Die nordrhein-westfälische FDP regiert in Düsseldorf seit 2005 gemeinsam mit der CDU unter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Am 9. Mai wird ein neuer Landtag in NRW gewählt. Die Liberalen wollen das schwarz-gelbe Regierungsbündnis fortsetzen. In ihrem am Samstagabend einstimmig beschlossenen Wahlprogramm fordern sie unter anderem einen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote, die Schaffung einer regionalen Mittelschule sowie Steuersenkungen.

Quelle: DDP/sdr

 
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