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Laschet: "Der macht Opposition": NRW-Minister attackiert FDP-Chef Westerwelle

zuletzt aktualisiert: 24.03.2010 - 07:33

Köln (RPO). Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) wirft Außenminister Guido Westerwelle (FDP) vor, noch immer als Oppositionspolitiker zu agieren. In NRW arbeiteten CDU und FDP aber besser zusammen als im Bund, urteilt Laschet.

Ist über den europapolitischen Kurs der CSU verägert: Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet  Foto: Ministerium
Ist über den europapolitischen Kurs der CSU verägert: Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet Foto: Ministerium

"Ein Außenminister muss versuchen, sich der Innenpolitik zu entkoppeln und nicht im Tone eines Oppositionspolitikers reden", sagte Laschet dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Schwarz-Gelb hat bei uns im Gegensatz zum Theater in Berlin gut und vertrauensvoll gearbeitet."

Laschet bezog sich mit seiner Kritik auf die von Westerwelle angestoßene Debatte um das Sozialsystem und "Hartz IV", bei der der Außenminister von "spätrömischer Dekadenz" gesprochen hatte.

Damit reagierte der Minister auf Störfeuer aus den Reihen der schwarz-gelben Bundesregierung, die besondere Signalwirkung für den derzeitigen Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen haben dürften.

In NRW regiert ebenfalls Schwarz-Gelb, wobei die Umfragewerte derzeit gegen eine Fortführung der Koalition nach der Landtagswahl am 9. Mai sprechen.

Quelle: DDP/csi

 
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