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Jürgen Rüttgers auf Asienreise: NRW soll zum China-Zentrum werden

zuletzt aktualisiert: 19.11.2009 - 22:02

Shanghai/Düsseldorf (RPO). NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat bei seinem Besuch in China eine Vereinbarung über den Bau eines Innovationszentrums in Düsseldorf getroffen. Das chinesische Telekommunikationsunternehmen Huawei wird demnach seine Aktivitäten im Bundesland ausweiten und mehrere Hundert neue Arbeits­plätze schaffen.

Dazu zählt der Ausbau der Europazentrale in Düsseldorf sowie die Errichtung eines Innovationszentrums, wie die Düsseldorfer Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Eine entsprechende Erklärung wurde nach einem Gespräch zwischen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und der Huawei-Spitze in Shanghai unterzeichnet.

Die Errichtung des Innovationszentrums soll im nächsten Jahr mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 20 Millionen Euro beginnen. Allein dort sollen den Angaben zufolge 200 zusätzliche Arbeitsplätze - vor allem für Entwicklungsingenieure - entstehen.

"Nordrhein-Westfalen will zum China-Zentrum in Deutschland und Europa werden. Die heutige Entscheidung ist dabei ein wichtiges Signal", sagte Rüttgers. Zudem zeige die Vereinbarung, dass sich chinesische Unternehmen in NRW wohlfühlten.

Zuvor hatte Rüttgers in Shanghai die Standort-Kampagne des Landes "We love the New" präsentiert. "Nordrhein-Westfalen ist eine gute Adresse und ein wirtschaftliches Schwergewicht mitten im Herzen Euro­pas", sagte der Ministerpräsident. In dem Zusammenhang verwies er unter anderem auf den "riesigen Ab­satzmarkt" sowie die "hervorragende Infrastruktur". Rüttgers betonte, dass über die Hälfte der umsatzstärksten deutschen Firmen ihren Hauptsitz in NRW hätten.

Am Freitag (20. November) wird der Ministerpräsident in der chinesischen Partnerprovinz Sichuan erwartet. Die Hauptstadt Chengdu ist die letzte Station seines einwöchigen China-Besuchs mit einer über 50-köpfigen Wirtschaftsdelegation. Im Mittelpunkt der Reise steht der Ausbau der wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit China und den Partnerprovinzen.

Quelle: DDP/pst

 
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