kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Koalition will Steuererleichterungen: Offenbar weitere drei Milliarden für Wirtschaft

zuletzt aktualisiert: 25.05.2009 - 21:17

Frankfurt/Main (RPO). Die Koalition will nach einem Medienbericht mit zusätzlichen Steuererleichterungen für Unternehmen die Konjunktur ankurbeln. Offenbar haben sich die Fraktionschefs von Union und SPD, Volker Kauder (CDU) und Peter Struck, im Grundsatz darauf verständigt. Kernpunkte sind nach Angaben aus Koalitions- und Regierungskreisen Hilfen für mittelständische Firmen bei der Umsatzsteuer und eine Lockerung der sogenannten Zinsschranke.

Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet, sollen die Steuerausfälle von drei Milliarden Euro durch höhere Schulden finanziert werden. Mit eingerechnet seien die gut 500 Millionen Euro teuren Hilfen für die Bauern durch die am Montag verkündeten Steuererleichterungen beim Agrardiesel.

Ist-Besteuerung wird ausgeweitet

Größter Block der Steuerausfälle von 1,9 Milliarden Euro ist dem Bericht zufolge die Ausweitung der sogenannten Ist-Besteuerung. Dabei muss eine Firma im Unterschied zur Soll-Besteuerung die Umsatzsteuer erst dann ans Finanzamt abführen, wenn der Kunde die Rechnung bezahlt hat. Bislang gab es Ausnahmen durch die günstige Ist-Besteuerung nur für kleine Unternehmen, die im Vorjahr einen Umsatz von weniger als 250 000 Euro erzielten. In den neuen Ländern galt eine Obergrenze von 500 000 Euro, allerdings befristet bis Ende des Jahres. Nun soll die höhere Obergrenze bundesweit für zwei Jahre eingeführt werden.

Gelockert werden soll auch die Zinsschranke durch eine Anhebung der Freigrenze von einer auf drei Millionen Euro. Dies soll international tätige Konzerne davon abhalten, Gewinne ins Ausland zu verschieben und im Inland überhöhte Kosten geltend zu machen. Zudem wollen Union und SPD der Wirtschaft mit einer sogenannten Sanierungsklausel entgegenkommen. Durch sie werde es Unternehmen wieder erleichtert, Verluste von neu gekauften Firmen mit den eigenen Gewinnen zu verrechnen.

Die letzten Details wollten Kauder und Struck am Dienstag bei einem weiteren Treffen klären.

Quelle: DDP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Özdemir hält sich Schwarz-Grün offen

Grünen-Chef

Özdemir hält sich Schwarz-Grün offen

Grünen-Chef Cem Özdemir zeigt sich offen für Bündnisse mit der Union. mehr 

Nebenwirkungen der Krebstherapie

Brasiliens Ex-Präsident Lula im Krankenhaus

Der von seiner Krebstherapie geschwächte frühere brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula ... mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Gefallener Stern: Whitney Houston ist tot

Die Sängerin starb im Alter von nur 48 Jahren. Sie wurde in einem Hotel in Beverly Hills gefunden. Houston hatte lange mit Rauschgift- und ... mehr 

"Es wird keinen rot-grünen Wahlkampf geben"

Özdemir hält sich Schwarz-Grün offen

Grünen-Chef Cem Özdemir zeigt sich offen für Bündnisse mit der Union. Die politischen Schnittmengen seien im Bund mit der SPD zwar am größten, sagte Özdemir in einem Interview. "Aber wir gehen nicht ideologisch fixiert an Koalitionen heran." mehr

 

Plan von jungen CDU-Abgeordneten

Kinderlose sollen Sonderabgabe zahlen

 

Posten des FDP-Bezirkschefs in Köln vakant

Lindner steht offenbar vor Comeback

 

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

 

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

"Es wird keinen Freibrief für Raser geben"

 

Gesundheitsminister Bahr im Interview

Rückzahlung für Millionen Versicherte ?

Top-Services