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Politik oder Wirtschaft: Pauli sucht neue Herausforderung

zuletzt aktualisiert: 05.03.2007 - 17:02

Zirndorf (RPO). Gabriele Pauli hat die Nase voll. Die Fürther CSU-Landrätin wird bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr nicht mehr kandidieren. Sie werde nach 18 Jahren die Führung des Landkreises abgeben und sich neuen Aufgaben zuwenden, teilte Pauli am Montag in Zirndorf mit.

"Ich habe mir diese Entscheidung gründlich überlegt und bin zu dem Entschluss gekommen, in Zukunft neue Wege zu gehen", sagte die CSU-Politikerin.

Auf sie kämen neue Aufgaben und Herausforderungen zu: "Die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass es interessante politische und berufliche Perspektiven für mich gibt." Diese könnten in der freien Wirtschaft oder in einem "höheren politischen Amt" liegen. Pauli betonte, dieser Schritt bedeute keinen Rückzug aus der Partei, sondern mache sie im Gegenteil frei, "neue Herausforderungen anzunehmen".

Pauli hatte bislang stets betont, erneut für das Amt der Landrätin kandidieren zu wollen. Die vergangenen Wochen hätten ihr aber deutlich gemacht, dass sie 2008 nach 18 Jahren als Landrätin eine Veränderung brauche, begründete die CSU-Politikerin ihren Sinneswandel. Gerade auch die Reaktionen aus ihrer Partei hätten ihr neue Wege eröffnet und Chancen aufgezeigt.

Pauli hatte mit ihren Bespitzelungsvorwürfen gegen die Staatskanzlei sowie der Forderung nach einer Mitgliederbefragung zum CSU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2008 heftige innerparteiliche Querelen ausgelöst. Diese führten schließlich zur Rückzugsankündigung von Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber, nach der sich die Landrätin selbst als mögliche CSU-Vizechefin ins Gespräch brachte.

Quelle: afp2

 
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