Die Piratenpartei holt in Berlin neun Prozent. Welche Köpfe stecken hinter der Partei. Wir stellen einige Neu-Politker von den Wahlplakaten vor.
Name: Andreas Baum
Aufgabe, Themen: S-Bahn, Stadtentwicklung und Verkehr
Besonderes: Ober-Pirat und Vortänzer. Der Industrieelektroniker veröffentlichte im Wahlkampf seinen Schichtplan. Damit jeder sehen kann, wann er keine Zeit hat.
Besonderes: Der 24-jährige Jurastudent ist großer Fan von abgeordnetenwatch.de. Dort freut er sich auf viele Anfragen. Heiko macht es Spaß mit "Statistiken und Finanzierungen herum zu spielen".
Besonderes: Fabricio do Canto lernte auf einer Berliner BGE Demo (Demo für Bedingungsloses Grundeinkommen) die Piraten kennen. Dort blieb er hängen. Erst sang er in Punk-Bands, dann machte er ein "Nomadic Sabbatical". Zog lange rum und studierte viel. Macht auch Yoga.
Besonderes: Auch Susanne kommt aus einem technischen Beruf. Sie machte eine Ausbildung zur technischen Assistenten für Datenverarbeitungstechnik. "Ich bin für jedes gute Werk zu haben", verrät sie auf ihrer Wiki-Seite.
Besonderes: In ihrem Wiki verrät sie ehrlich: "Ich habe mein persönliches Manifest noch nicht fertig. Auf dem Notizzettel stehen zur Zeit: links, rechts autoritär, libertär, geht das auch in 3D? Realität entsteht durch Wahrnehmung. Ich seh Doppelbilder."
Aufgabe, Themen: Mehr Transparenz in Politik und Verwaltung schaffen.
Besonderes: Der 55-jährige Softwareentwickler freut sich, den Altersdurchschnitt bei den Piraten anzuheben. Zu seinen Hobbys zählt er Gesellschaftspolitik und Sozialphilosophie. Spies fordert Mindestlohn und Grundeinkommen.
Besonderes: Sein Steckenpferd ist die OpenSource-Software Liquid Feedback. Die Piraten verwenden sie, um innerparteilich Meinungen zu bilden. Lauer zählt zu den größten Fans.
Besonderes: Seine Mission beschreibt er so: "Ich verstehe die Piraten als Trojanisches Pferd im demokratischen System der Republik. Die Piraten suchen nach Lücken, schleusen sich ein, und hacken das System, um es zu optimieren und mit Liquid Democracy zu rebooten."
Besonderes: Der Informatiker arbeitet für ein Medienunernehmen. Er wünscht sich eine "Politik, in der Herz und Verstand anstelle von Gier und Dummheit treten".