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Podolski-Foto
Auswärtiges Amt macht sich über Breitbart lustig

Podolski-Foto: Auswärtiges Amt macht sich über Breitbart lustig
Lukas Podolski auf einem Jetski. FOTO: dpa, nic abl
Berli n. Das Auswärtige Amt gibt sich ungewohnt lustig und lädt zum Tag der offenen Tür per Jetski. Ein Foto von Lukas Podolski auf der Facebook-Seite des deutschen Außenministeriums ist ein kräftiger Seitenhieb auf den jüngsten Fauxpas der Seite Breitbart.

Das Auswärtige Amt hat sich auf Facebook über das rechtsgerichtete US-Internetportal Breitbart.com wegen eines falsch verwendeten Fotos von Lukas Podolski lustig gemacht.

Der britische Ableger der Seite hatte einen Bericht über Schleuserkriminalität in Spanien fälschlicherweise mit einem Foto des Fußballprofis auf einem Jetski bebildert. Das Auswärtige Amt nutzt das Bild nun auf Facebook für seine Einladung zum Tag der offenen Tür.

Das Außenministerium erklärt zunächst, wann und in welchem Zusammenhang das Foto entstanden ist. Dann heißt es: "Falls sie zum Tag der offenen Tür mit dem Jetski kommen möchten: bitte benutzen Sie die Anlegestelle Fischerinsel."

Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt: Egal, ob Sie aus Berlin, Hamburg, München oder Köln (Symbolfoto) zu uns kommen,...

Posted by Auswärtiges Amt on Montag, 21. August 2017

Podolski schaltet Anwälte ein

Auf dem Bild sitzt der Kölner Podolski breit lächelnd und mit zum Victory-Zeichen gespreizten Fingern als Beifahrer auf einem Jetski. Das Bild war im Sommer 2014 kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft entstanden. Breitbart.com hatte das Foto am Freitag für einen Bericht über eine Gruppe von Schleusern genutzt, die Flüchtlinge per Jetski nach Spanien gebracht haben sollen.

Erst am Sonntag hatte der britische Ableger der Seite von Stephen Bannon, dem ehemaligen Berater von US-Präsident Donald Trump, das Foto ausgetauscht und in einer "Anmerkung der Redaktion" erklärt: "Es gibt keine Beweise, dass Herr Podolski ein Mitglied einer Schleuserbande oder ein Opfer des Menschenhandels ist."

Der 32-jährige Profifußballer will sich die Verwendung seines Fotos nicht gefallen lassen. Wie sein Berater der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, schaltete Podolski einen Anwalt ein.

(dpa)
 
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