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Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust tritt zurück. Die Presse sieht nicht nur Schwarz-Grün sondern vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel beschädigt. Ein Überblick.
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Rheinische Post: "Merkels Rücktrittsverein"
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Süddeutsche Zeitung: "Früher hätte man, nicht nur in der CDU, gesagt: Das tut man nicht."
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Die Welt: "Wer sich da verabschiedet, hat seine guten Gründe. Symptomatisch ist das am Ende aber doch. Für Politik und Partei. Beiden geht der Korpsgeist aus."
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Westdeutsche Zeitung: "Die Kanzlerin und CDU-Chefin war und ist offenbar nicht daran interessiert, andere Götter neben sich zu dulden."
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Frankfurter Rundschau: "Zwar hat sich Ole von Beust in der Bundespolitik eher zurückgehalten. Trotzdem hat sein Abgang für Merkel weitreichende Folgen. Er zeigt, dass nicht nur die Basis, sondern auch die Perspektive ihrer Politik bröckelt."
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Stuttgarter Nachrichten: "Alles hat seine Zeit, sagt Ole von Beust - und geht dem Ärger künftig aus dem Weg. Mit guter Bilanz. In Hamburg sagt man Tschüss."
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Hamburger Abendblatt: "Wer Ole von Beusts Motivation, das Amt des Ersten Bürgermeisters wegzuwerfen und vor der Verantwortung davonzulaufen, genauer betrachtet, sieht noch Bedrückenderes: Beusts eigentlicher Rücktrittsgrund ist Politikverdrossenheit."
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Westdeutsche Allgemeine Zeitung: "In der Wirkung kumulieren die Rücktritte. Sie verstärken die Nervosität. Merkel muss die Überzeugungskraft, Leichtigkeit und Frische finden, mit der sie im Ausland überzeugt."
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Financial Times Deutschland: "(...) Roland Koch, Christian Wulff, Jürgen Rüttgers und Günther Oettinger. So unterschiedlich ihre Fälle jeweils sind, die zeitliche Nähe nährt den Verdacht, dass es einen gemeinsamen Grund gibt: sei es der Frust über die Mühen der Tagespolitik oder über den Führungsstil von Angela Merkel."
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Westfalen-Blatt: "Nach Friedrich Merz und Roland Koch bröckelt es nun also auch am anderen Ende."