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Guido Westerwelle spaltet mit seiner Hartz-Schelte Deutschland. Kritik und Lob verteilen sich quer durch alle Lager. In Schutz nehmen den Außenminister in erster Linie seine Parteifreunde. Wir geben einen Überblick über Unterstützer und Gegner des FDP-Chefs.
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SPD-Chef
Sigmar Gabriel attackiert den Außenminister: "Guido Westerwelle ist ein sozialpolitischer Brandstifter."
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CSU-Landesgruppenchef
Hans-Peter Friedrich nimmt den FDP-Chef in Schutz. Man solle fair mit dem Außenminister umgehen. Die Debatte habe hysterische Züge angenommen.
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Auch Ex-Erotik-Queen
Dolly Buster hat eine Meinung: "Westerwelle sagt die Wahrheit."
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Bayerns Sozialministerin
Christine Haderthauer attackiert den FDP-Chef. Seine Attacke offenbare die eigene "Hilflosigkeit".
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Zustimmung erntet Westerwelle von der
"Jungen Gruppe" der CDU im Bundestag. "Natürlich ist die Wortwahl problematisch, aber es ist nichts Ehrenrühriges, wenn Herr Westerwelle eine überfällige Diskussion anstößt", sagt der Vorsitzende Marco Wanderwitz.
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Saarlands SPD-Chef
Heiko Maas wirft Westerwelle ein "feudalistisches Gesellschaftsbild" vor. Mit der von ihm geforderten Generaldebatte über den Sozialstaat wolle Westerwelle das Land in Wahrheit spalten.
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Hessens FDP-Chef
Jörg-Uwe Hahn springt seinem Außenminister zur Seite und fordert ein Machtwort der Kanzlerin. Merkel solle die Attacken aus der CDU unterbinden.
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CSU-Generalsekretär
Alexander Dobrindt wirft Westerwelle vor, sich zum Anwalt seiner kleinen Klientel zu machen: "Als Bundesminister muss man sich immer bewusst sein, dass man alle Deutschen vertritt."
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FDP-Generalsekretär
Christian Lindner springt seinem Parteichef zur Seite. Um eine Debatte zu eröffnen, müsse man manchmal zuspitzen.
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"Dem Politrowdy Westerwelle ist der Diplomatenanzug des Außenministers offensichtlich mehrere Nummern zu groß", schoss Grünen-Fraktionschefin
Renate Künast in Richtung FDP-Chef.
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FDP-Bundestagsfraktionschefin
Birgit Homburger nimmt ihren Chef naturgemäß in Schutz: "Manchmal muss man Dinge zuspitzen, damit man in Deutschland Gehör findet. Diejenigen, die arbeiten, müssen mehr haben, als diejenigen, die nicht arbeiten.
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"Mit seiner verbalen Attacke verhöhnt der FDP-Parteivorsitzende Guido Westerwelle Millionen Menschen die Hartz-IV beziehen - ebenso wie diejenigen, die für Hungerlöhne arbeiten", klagt der Präsident des
Sozialverbands Deutschlands.
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Der ehemalige CDU-Generalsekretär
Heiner Geißler mag es deftig. Die Deutschen hätten sich "einen Esel" zum Außenminister gewählt.
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"Jetzt lässt Guido Westerwelle die Maske fallen", beobachtet der Chef der Dienstleistungsgesellschaft Verdi,
Frank Bsirske.
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"In der Hartz-IV-Debatte outet sich Guido Westerwelle als Jörg Haider der deutschen Politik", meint
Ralf Stegner, Vorsitzender der SPD in Schleswig-Holstein.