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Tausende demonstrieren
"Protestwelle" gegen G20-Politik gestartet

Tausende demonstrieren: "Protestwelle" gegen G20-Politik gestartet
Mehrere Tausend demonstrierten gegen die G20-Politik. FOTO: afp
Hamburg. Es ist die erste große Demonstration gegen die G20-Politik: Mehrere Tausend Menschen ziehen durch Hamburg. Sie fordern "Kohle stoppen" und "Armut bekämpfen".

Die Zahl der Teilnehmer an der Veranstaltung unter dem Motto "Protestwelle" werde noch steigen, sagte ein Polizeisprecher. Parallel dazu waren bei regnerischem Wetter Boote und Flöße auf der Binnenalster unterwegs. Die Veranstalter hatten Zehntausende Teilnehmer erwartet. Am Sonntag wurden zunächst etwa 4000 Menschen gezählt. 

Nach einer rund einstündigen Auftaktveranstaltung zogen die Teilnehmer durch die Innenstadt, um ihrem Ärger unter anderem über die Klima- und Handelspolitik der führenden Staats-und Regierungschefs Luft zu machen. Sie führten Transparente mit Aufschriften wie "Planet Earth first", "Kohle stoppen" und "Armut bekämpfen" mit sich.

Dem Veranstalterbündnis gehören Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Gewerkschaften, Bürgerrechts- und kirchliche Organisationen an, darunter Greenpeace, BUND, DGB Nord und der Verein Mehr Demokratie. Ihnen gemein ist, dass sie nicht gegen das Treffen der G20 an sich sind, wohl aber gegen deren Politik. Insgesamt sind bis zum Abschluss des Gipfels rund 30 Demonstrationen angekündigt.

G20 ist die Abkürzung für die Gruppe der 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern sowie der Europäischen Union.

(wer/dpa)
 
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