kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Panorama Afghanistan wahlurnen AFP
  Foto: AFP, AFP
Kommentare ()

Afghanistan: Regierung bremst Erwartungen an Wahlen

zuletzt aktualisiert: 02.09.2010 - 15:20

Berlin (RPO). Die Bundesregierung dämpft allzu hohe Erwartungen an die anstehende Parlamentswahl in Afghanistan. "Natürlich werden diese Wahlen schwierig werden", sagte der Sonderbeauftragte für Afghanistan und Pakistan, Michael Steiner, am Donnerstag, in Berlin.

So müsse damit gerechnet werden, dass in manchen Regionen Wahllokale aus Sicherheitsgründen nicht geöffnet werden könnten. Zudem werde es Betrug geben. "Wir dürfen uns nichts vormachen, wir werden keine europäischen Standards halten können", sagte Steiner.

Entscheidend sei jedoch, dass alle Bevölkerungsgruppen die Chance auf Teilhabe hätten und dass das Ergebnis den Wunsch der Bevölkerung widerspiegle. Um die 249 Parlamentssitze bewerben sich mehr als 2500 Kandidaten, darunter 400 Frauen. Für sie sind 68 Mandate reserviert.

Wahl am 18. September

Die Abstimmung werde erstmals von den afghanischen Behörden selbst organisiert, betonte Steiner. Die Wahl am 18. September gilt als kritisch für die Stabilität des Landes. Wie bei der Abstimmung 2005 und der Präsidentenwahl im vergangenen Jahr wird erwartet, dass die Taliban versuchen, den Ablauf mit Gewalt zu stören.

Steiner bekräftigte den Beginn des Truppenabzugs aus Afghanistan ab dem kommenden Jahr. Er begrüßte dabei den von US-Präsident Barack Obama aufgezeigten Zeitplan, nach dem 2011 mit der Übergabe der Verantwortung an die afghanischen Behörden begonnen werden solle, das Tempo aber von der Lage vor Ort abhänge. "Das ist unsere Linie", sagte er. Entscheidend sei, dass inzwischen die Notwendigkeit einer politischen Lösung der Probleme in Afghanistan allgemein anerkannt sei.

Quelle: RTR

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Nach dem jüngsten Massaker in Syrien ist in der internationalen Gemeinschaft eine Debatte über einen möglichen Militäreinsatz entbrannt. mehr 

Wie die Politik den Fußball verändern will

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich R ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich Randale verhindern lassen. Das Aus für Stehplätze, Gesichtsscanner beim Einlass, personalisierte Tickets - der ... Von Philipp Stempel  mehr

 

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

 
 

Bildungsministerin unter Druck

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

 

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Top-Services