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Ministerin Schröder fordert mehr Effizienz
Regierung will Familienleistungen überprüfen

Saarbrücken (RPO). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat einem Zeitungsbericht zufolge eine Überprüfung aller familienpolitischen Leistungen angekündigt. Und das nachdem Schwarz-Gelb Familien erst kürzlich entlastet hatte. 

Die CDU-Politikerin sagte der "Saarbrücker Zeitung", das habe sie mit Finanzminister Wolfgang Schäuble vereinbart, damit man sagen könne, welche sich bewährt hätten und welche nicht.

"Darüber wird seit Jahrzehnten gestritten, aber noch nie hat es jemand systematisch untersucht", wurde die Ministerin zitiert. Ziel sei nicht die Kürzung der Mittel, sondern ihr effizienter Einsatz.

Zugleich erklärte Schröder, dass sie an ihren Plänen festhalte, das Elterngeld und die Vätermonate weiterzuentwickeln. Außerdem werde die von ihr angestoßene Familienpflegezeit auf eine gesetzliche Grundlage gestellt.

Mit Blick auf ihre 100-Tage-Bilanz sagte Schröder, sie habe sich gründlich eingearbeitet und "drängende Probleme identifiziert und wichtige Schritte zur Lösung angeschoben". Ihre Vorgängerin Ursula von der Leyen habe Großes geleistet.

"Das heißt aber nicht, dass jetzt alle Probleme beseitigt wären", wurde Schröder zitiert.

(apd/csi)
 
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