kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Weil die Pro-Kopf-Lohnsumme steigt: Rentengarantie greift 2009 und 2010 nicht

zuletzt aktualisiert: 14.07.2009 - 08:47

Berlin (RPO). Die Bundesregierung rechnet einem Zeitungsbericht zufolge damit, dass die umstrittene Rentengarantie weder 2009 noch 2010 zum Tragen kommt. Die jüngsten Schätzungen des Wirtschaftsministeriums wiesen aus, dass die relevante durchschnittliche Pro-Kopf-Lohnsumme 2009 um ein Prozent und 2010 immer noch um 0,9 Prozent steigen werde.

Dies berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Die Rentengarantie würde aber nur greifen, wenn die durchschnittliche Pro-Kopf-Lohnsumme sinkt.

Kritik an der Rentengarantie kam auch vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben wies in der "Berliner Zeitung" darauf hin, dass die Kosten dafür und für mögliche neue Kompromisse in der Rentenpolitik von Arbeitnehmern und Firmen getragen werden müssten.

"Die Rentengarantie und das Aussetzen des Riester-Faktors waren große Fehler, die die Last für die arbeitende Bevölkerung und die Unternehmen nochmal vergrößern." Vor diesem Hintergrund dürfe auf keinen Fall an der Rente mit 67 gerüttelt werden.

Ob beim Rettungsschirm für die Banken oder bei den Konjunkturpakten - der Staat springe derzeit "vielfach in die Bresche". Irgendwann komme dafür "die dicke Rechnung", warnte Wansleben. Diese werde dann vor allem der arbeitenden Bevölkerung und den Unternehmen präsentiert.

Streit in CSU entbrannt

In der CSU-Vorstandssitzung am Montag ist es nach Informationen der Münchner "Abendzeitung" unterdessen zu einem Streit zwischen Parteichef Horst Seehofer und Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gekommen. Die Zeitung schreibt in ihrer Dientagausgabe laut Vorabbericht, dass Guttenberg sich der Kritik des Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) an der Rentengarantie angeschlossen habe.

Er halte nichts von der Rentengarantie, werde das aber öffentlich nicht sagen und die offizielle CSU-Linie mittragen, betonte der Bundeswirtschaftsminister. Eine private Meinung jedoch erlaube er sich trotzdem. Er stelle sich "die Frage, ob die Rentengarantie unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit nicht grenzwertig ist".

Parteichef Seehofer kritisierte Guttenberg daraufhin scharf. Man könne nicht als Regierungsmitglied im Kabinett und im Bundestag etwas beschließen und dann wieder in Frage stellen. "Das ist eine Verwirrung der älteren Generation. Das hat sie nicht verdient. Mit uns wird es keine Rentenkürzung geben", zitierte die Zeitung Seehofer.

Quelle: AP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Nach dem jüngsten Massaker in Syrien ist in der internationalen Gemeinschaft eine Debatte über einen möglichen Militäreinsatz entbrannt. mehr 

Wie die Politik den Fußball verändern will

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich R ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich Randale verhindern lassen. Das Aus für Stehplätze, Gesichtsscanner beim Einlass, personalisierte Tickets - der ... Von Philipp Stempel  mehr

 

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

 
 

Bildungsministerin unter Druck

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

 

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Top-Services