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Milliardär Richard Branson
"Deutschland sollte stolz auf Hilfe für Flüchtlinge sein"

Richard Branson: "Deutschland sollte stolz auf Hilfe für Flüchtlinge sein"
Virgin-Gründer Richard Branson Unternehmensgründer- und Investorentreffen Bits & Pretzels in München. FOTO: dpa, mbk jai
München. Deutschland kann nach Ansicht des britischen Milliardärs Richard Branson (66) stolz auf sich und seinen Umgang mit Flüchtlingen sein. In fünf Jahren werde Deutschland die großen Vorteile dieser Tat sehen.

"Die Fotos von Deutschen, die Einwanderer willkommen heißen, haben mich zum Weinen gebracht, und ich denke, sie haben viele Menschen überall auf der Welt zum Weinen gebracht", sagte der Gründer der Virgin-Gruppe am Montag bei der Start-up-Konferenz Bits & Pretzels in München.

"Wunderbarer Kontrast"

Er sei alt genug, "Horrorbilder" von Zügen aus Deutschland zu kennen und halte es darum für einen "wunderbaren Kontrast", dass sich diese Bilder nun auf diese Art und Weise umgekehrt hätten, sagte er mit Blick auf die Ankunft Tausender Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof. "Das war etwas ganz Besonderes, ihr habt dem Rest der Welt ein großartiges Beispiel gegeben."

Branson, der dem empfohlenen Dresscode gefolgt und in Lederhosen zu der 5000 Besucher starken Veranstaltung gekommen war, betonte: "In fünf Jahren wird Deutschland die großen Vorteile dieser Tat sehen."

Auch US-Schauspieler Kevin Spacey trat auf der "Bits & Pretzels" auf. Er rief zum Kampf gegen das Mittelmaß auf.

(dpa)
 
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