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Umfrage in Sachsen
AfD liegt mit der SPD gleichauf bei 13 Prozent

Kurz-Porträt: Frauke Petry – jung, weiblich, populistisch
Kurz-Porträt: Frauke Petry – jung, weiblich, populistisch FOTO: dpa, spf pil tmk
Berlin. Die rechtspopulistische AfD liegt in Sachsen in einer Umfrage erstmals gleichauf mit der SPD. Beide Parteien kommen in einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage für den MDR von Infratest dimap auf je 13 Prozent.

Bei der Landtagswahl im August 2014 war die AfD mit einem Ergebnis von 9,7 Prozent erstmals in den Dresdner Landtag eingezogen. In der Umfrage sinkt die CDU im Vergleich zum Landtagswahlergebnis um 1,4 Punkte auf 38 Prozent. Die Linke verliert 1,7 Punkte auf 17 Prozent. Während die SPD leicht verliert, können die Grünen marginal zulegen und kommen auf sieben Prozent. Die rechtsextreme NPD stünde mit fünf Prozent vor dem Einzug in den Landtag, wenn am Sonntag Wahlen wären.

Sachsen ist das Bundesland mit den stärksten fremdenfeindlichen Strömungen. Hier entstand die islamfeindliche Pegida-Bewegung, die dort auch ihren größten Zulauf hat. Am Montag beteiligten sich mehrere tausend Menschen an einer Pegida-Kundgebung in Dresden. In Leipzig kam es am Montag zu Ausschreitungen bei einer Legida-Demonstration. Die AfD hat in der Vergangenheit Kontakte zur Pegida gesucht und lehnt die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung als "Asylchaos" strikt ab. Parteichefin Frauke Petry, die auch Fraktionsvorsitzende im sächsischen Landtag ist, hat kürzlich ein Konzept vorgestellt, nach dem Asylsuchenden an den Grenzen abgewiesen werden sollen.

(REU)
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