Sahra Wagenknecht ist das schöne Gesicht der Linken. Sie war von Juli 2004 bis Juli 2009 Mitglied des Europaparlaments. Seit Oktober 2009 ist sie Abgeordnete des Deutschen Bundestages und wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion.
Die Berlinerin ist Mitglied der ersten Stunde. 1989 trat sie in die SED ein. Von 1991 bis 1995 war Wagenknecht Mitglied des Parteivorstands der PDS.
Seit dem Landesparteitag der Linken in Saarbrücken im November 2011 sind Wagenknecht und Oskar Lafontaine das neue Traumpaar der Linken.
Bei der Bundestagswahl 2009 kandidierte Wagenknecht für ihr Direktmandat im Wahlkreis Düsseldorf-Süd. Sie erhielt 9,7 Prozent der Erststimmen. Sie zog über die Landesliste in den Bundestag ein.
Offen kritisiert sie alle Anpassungsprozesse der Linkspartei und der PDS. Sie ist gegen die zahlreichen Privatisierungen in Berlin, die die Partei durch die Regierungsbeteiligung in Berlin unterstützte.
Den "Schmusekurs gegenüber Rot-Grün" lehnt sie ebenfalls ab.
Wann immer sie sich äußert, betont sie die "Überwindung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse".
Trotzdem sperrt sie sich gegen neumodische Errungenschaften des Kapitalismus, wie etwa Handys, nicht.
Laut ihrer Homepage arbeitet sie seit 2005 an ihrer Dissertation in Volkswirtschaftslehre. Der Titel: "The Limits of Choice. Saving Decisions and Basic Needs in developed Countries".