kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Thilo Sarrazin Panorama
  Foto: ddp, ddp
Kommentare ()

Hälfte der Bürger gegen Entlassung: Sarrazin nutzte Bank-Ressourcen für sein Buch

zuletzt aktualisiert: 08.09.2010 - 12:23

Berlin (RPO). Der umstrittene Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat sich bei den Recherchen für sein Buch umfassender der Ressourcen der Bundesbank bedient als bisher bekannt.

Nach Informationen der Wochenzeitung "Die Zeit" nutzte Sarrazin über einen Assistenten die Bibliothek der Frankfurter Notenbank, um sich Material zu besorgen. Außerdem ließ er durch sein Büro bei der Bundesbank Statistiken bei der Berliner Repräsentanz der Industrieländerorganisation OECD bestellen, wie die Zeitung am Mittwoch berichtete.

Die Bundesbank hatte vergangene Woche die Abberufung Sarrazins beantragt. Über den Antrag muss Bundespräsident Christian Wulff entscheiden. Sollte es zu einem Verfahren kommen, könnte die Frage der Nutzung von Bundesbankressourcen eine wichtige Rolle spielen, weil Sarrazin bisher argumentiert, sein umstrittenes Buch als Privatmann geschrieben zu haben.

Das Interesse an Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" hielt derweil unvermindert an. Es steht auf Platz eins der Bestsellerliste der nächsten "Spiegel"-Ausgabe, wie die "Bild"-Zeitung am Mittwoch berichtete.

Demnach verdrängte das Buch, das bislang eine Gesamtauflage von 250.000 hat, die Integrationskritik der verstorbenen Jugendrichterin Kirsten Heisig ("Das Ende der Geduld") auf Platz zwei.

In einer aktuellen Forsa-Umfrage lehnte die Hälfte der Bundesbürger (50 Prozent) eine Entlassung Sarrazins als Bundesbankvorstand ab. Dass die Bundesbank ihn vor die Tür setzen will, fand rund ein Drittel (34 Prozent) richtig, 16 Prozent hatten dazu keine Meinung, wie die am Mittwoch veröffentlichte Umfrage für das Magazin "Stern" ergab.

Ein ähnliches Bild ergab sich auf die Frage, ob Sarrazin aus der SPD ausgeschlossen werden sollte. Auch hier hielten es 50 Prozent für falsch, dass die Partei Sarrazin loswerden will. 34 Prozent hielten den Parteiausschluss für richtig.

Gefragt, wie sie alles in allem Sarrazins Äußerungen bewerten, sagten 61 Prozent der Befragten, sie stimmten ihnen teilweise zu. Neun Prozent teilten seine Meinung sogar ganz. 22 Prozent erklärten, Sarrazins Ansichten seien inakzeptabel. Forsa befragte am vergangenen Donnerstag 1005 Bundesbürger.

Quelle: AFP/das

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Röttgen verzichtet auf NRW-Landtagsmandat

Nach Niederlage in NRW-Wahl

Röttgen verzichtet auf Landtagsmandat

Norbert Röttgen hat jetzt offiziell den Verzicht auf sein Landtagsmandat erklärt. mehr 

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Hannelore Kraft hat laut einer Umfrage die drei potenziellen SPD-Kanzlerkandidaten in der Gunst der Bürger überholt. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Nach Niederlage in NRW-Wahl

Röttgen verzichtet auf Landtagsmandat

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Makabre Kunstaktion in Italien

Berlusconi-Figur im Glas-Sarg

Mehr Zeit zum Sparen

Brüssel gibt Spanien Atempause

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat laut einer Umfrage die drei potenziellen SPD-Kanzlerkandidaten in der Gunst der Bürger überholt und belegt Platz zwei hinter Kanzlerin Angela Merkel (CDU). mehr

 

Streitpunkt Vorratsdaten

EU-Kommission wird Deutschland verklagen

 

Ramsauers Vorschlag abgeblockt

Merkel erteilt Pkw-Maut klare Absage

 

"Dänen"-Ampel in Schleswig-Holstein

Grüne bekommen Finanzministerium in Kiel

 

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

 
Top-Services