NRW plant Bundesratsinitiative: Schneider fordert Mindestlohn für Mini-Jobs
zuletzt aktualisiert: 11.06.2011 - 10:20Düsseldorf (RP). Nordrhein-Westfalen will bundesweit einen Mindestlohn für Mini-Jobs durchsetzen. "Wir müssen bei den Mini-Jobs die Stundenzahl begrenzen.", sagte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) unserer Redaktion.
"Es sollten auf der Basis von 400 Euro monatlich nicht mehr als rund zwölf Stunden pro Woche gearbeitet werden, damit die Mini-Jobber auf einen angemessenen Stundenlohn kommen", so Schneider. Dies entspreche knapp 8,50 Euro pro Stunde.
Nordrhein-Westfalen will dazu eine Bundesratsinitiative starten. "Ich sehe mit Sorge, dass beispielsweise im Handel immer mehr feste Arbeitsverhältnisse in Mini-Jobs umgewandelt werden", betonte Schneider. Zurzeit sind bundesweit rund 7,3 Millionen Arbeitnehmer in Mini-Jobs beschäftigt.

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