Der weltweit größte Schulvergleich PISA ("Programme for International Student Assessment") wird alle drei Jahre von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Auftrag gegeben.
Der erste PISA-Test fand im Jahr 2000 statt.
Parallel zu den internationalen Pisa-Studien in knapp 60 Ländern wird in den Bundesländern ein deutschlandweiter Schulleistungsvergleich erhoben: Pisa-E. "E" steht dabei für Erweiterung, da die Stichprobe der teilnehmenden Schulen vergrößert wird.
Beim diesjährigen dritten Länder-Vergleich standen das Leseverständnis sowie Kenntnisse in Mathematik und in den Naturwissenschaften auf dem Prüfstand.
An dem am Dienstag vorgestellten Vergleich nahmen im Jahr 2006 rund 1.500 Schulen mit etwa 57.000 Schülern im Altern von 15 Jahren teil.
Ab 2009 soll der PISA-E-Test in veränderter Form stattfinden. Dann wollen die Länder eine eigene bundesweite Bildungsstudie einführen.
Grundlage sollen die Bildungsstandards sein, die die Kultusminister nach dem PISA-Schock 2000 über das schlechte Abschneiden deutscher Schüler aufgestellt hatten. Bisher hat das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel den Länder-Vergleich organisiert.