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Streit um die Gesundheitsreform und kein Ende. Dabei wird die Gemengelage immer unübersichtlicher. Noch ist nichts entschieden, und derzeit kursieren unterschiedliche Konzepte, die miteinander konkurrieren.
Wir erklären die Modelle, die derzeit in der Diskussion sind.
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Modell Schmidt:
Dem Entwurf der Bundesgesundheitsministerin zufolge soll die Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 3562 Euro auf 5250 Euro im Westen und 4400 Euro im Osten angehoben werden. Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Grenze des Gehaltes, ab der sich der Beitrag zur Krankenversicherung nicht mehr erhöht. Mit der Heraufsetzung der Grenze kämen auf die Versicherten monatliche Mehrkosten von bis zu 127 Euro zu.
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Modell Schmidt:
Dem Modell der Bürgerversicherung folgend sollen die gesetzlichen und die privaten Krankenkassen gleich behandelt werden.
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Modell Schmidt:
In eine Bürgerversicherung würde jeder Bürger einen prozentualen Anteil seiner gesamten Einnahmen einzahlen - dazu zählen nicht nur Lohn und Gehalt, sondern zum Beispiel auch Einnahmen aus Zinsen und Miete. Alle Versicherten sollten die gleichen Leistungen erhalten.
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Modell CDU/CSU:
Dagegen wehrt sich die Union. Sie will die so genannte Kopfpauschale, auch Gesundheitsprämie genannt: Dabei würde jeder gesetzlich Versicherte unabhängig von seinem Einkommen einen festen Betrag einzahlen. Die Unterstützung finanzschwacher Versicherter soll durch Steuermittel finanziert werden.
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Modell CDU/CSU:
Der Union ist wichtig, dass mit der Kopfpauschale die Gesundheitskosten möglichst weit von den Lohnnebenkosten abgekoppelt werden. Derzeit favorisiert die Union zusätzlich zur Pauschale einen prozentualen Beitrag auf das Erwerbseinkommen.
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Modell CDU/CSU:
Die privaten Krankenkassen will die Union unangetastet lassen.
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Modell Lauterbach:
Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach will die Gesundheit mit einem noch anderen Modell finanzieren: Er plädiert dafür, sie über erhöhte Steuern zu bezahlen.
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Modell Lauterbach:
Dafür sollen die Lohnnebenkosten und die Beiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer für die Krankenversicherung sinken.
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Modell Lauterbach:
Die privaten Krankenkassen will er zwar in das Modell einbeziehen; jedoch sollen sie nur einen Solidarbeitrag zahlen. Ebenso lehnt er die Kopfpauschale ab.
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Neues Modell SPD
Berichten zufolge wollen die SPD und ihr Chef Kurt Beck den Zuschuss für die Krankenkassen künftig mit 30 bis 45 Milliarden Euro aus Steuermitteln finanzieren. Die nötigen Einnahmen sollten durch höhere Einkommen- oder Verbrauchsteuern finanziert werden und in drei Stufen eingeführt werden.
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Neues Modell SPD
Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ergebe sich aus den Steuerzuschüssen ab 2010 eine Gesamtentlastung bei den Kassenbeiträgen von bis zu 100 Euro pro Versicherten. Insgesamt kämen 30 Miliarden Euro zusammen.
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Neues Modell SPD
Laut diesem Modell sollen auch die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze, die Einbeziehung der Privatkassen sowie die Einbeziehung von anderen Einkunftsarten vom Tisch sein.
Gesundheitsfonds - was dahinter steckt
Im Dschungel der Begrifflichkeiten