kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
köhler schwan bundespräsidentenwahl panorama ddp 090515
  Foto: ddp, ddp
Kommentare ()

Vor Bundespräsidentenwahl: Sogar Linke-Chef Bisky lobt Köhler

zuletzt aktualisiert: 22.05.2009 - 09:46

Berlin (RPO). Bundespräsident Horst Köhler kann mit Optimismus auf die Wahlen am kommenden Samstag blicken. Von naehezu allen Seiten bekommt er Zuspruch und Lob für seine Amtsführung. Sogar Lothar Bisky, Chef der Linkspartei, findet nur anerkennende Worte.

Köhler sei "zu neuen Ufern aufgebrochen", indem er sich im Unterschied zu seinen Vorgängern für die Lage in Ostdeutschland "wirklich interessiert" habe, sagte Bisky am Freitag im Südwestrundfunk. Daher halte er es für möglich, dass am Samstag Wahlmännern seiner Partei auch für den Amtsinhaber stimmen, wenn der eigene Kandidat Peter Sodann aus dem Rennen ausscheidet.

Zur SPD-Kandidatin Gesine Schwan sagt Bisky, sie habe sich Verdienste als Präsidentin der Viadrina-Universität in Frankfurt (Oder) und für die deutsch-polnische Zusammenarbeit erworben. Allerdings sehe er "nicht, dass die SPD-Führung in irgendeiner Weise an der Wahl von Schwan interessiert" sei.

Auch Historiker Paul Nolte zieht eine insgesamt positive Bilanz der ersten Amtszeit des amtierenden Bundespräsidenten. Köhler habe eine Reihe wichtiger Themen besetzt, sagte der Zeitgeschichtler der Freien Universität Berlin. Dazu zählten die Reformpolitik, die Stärkung der Zivilgesellschaft und die Zukunft Afrikas. In der Finanz- und Wirtschaftskrise habe das Staatsoberhaupt aus seiner Sicht aber zu populistisch argumentiert.

Der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche will bei der Bundespräsidentenwahl am Samstag schon im ersten Wahlgang für Horst Köhler stimmen. Das erklärte er am Dienstag in Berlin. Nitzsche, der 2005 im Wahlkreis Kamenz-Hoyerswerda direkt in den Bundestag gewählt wurde, ist Mitte Dezember 2006 aus der CDU ausgetreten.

Wenige Tage vor der Bundesversammlung ist auch die Mehrheit der Deutschen laut Umfrage mit großer Mehrheit dafür, dass Bundespräsident Horst Köhler für weitere fünf Jahre im Amt bleibt. Wenn das Staatsoberhaupt direkt gewählt würde, würden 69 Prozent für Köhler stimmen, ermittelte Forsa im Auftrag des "Stern". Dennoch rechnet sich auch SPD-Kandidatin Gesine Schwan nach eigenem Bekunden gute Chancen aus.

Quelle: AP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online

13 Männer gefesselt und erschossen

Neues Massaker in Syrien

Ungeachtet neuer diplomatischer Zwangsmaßnahmen werden in Syrien weiter Menschen ermordet. mehr 

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

13 Männer gefesselt und erschossen

Neues Massaker in Syrien

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Bundespräsident Gauck in Israel

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen. Seine zweifelnden Äußerungen über das Einstehen Deutschlands für Israel im Ernstfall sorgen für Aufregung. VON Birgit Marschall  mehr

 
 

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

 
 

Bildungsministerin unter Druck

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Top-Services