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SPD-Chef Sigmar Gabriel
"SPD wird K-Frage erst im nächsten Jahr klären"

Porträt: Gabriel - unberechenbar und brillanter Stratege
Porträt: Gabriel - unberechenbar und brillanter Stratege FOTO: afp, JOHN MACDOUGALL
Berlin. SPD-Chef Sigmar Gabriel lässt sich in der Frage der Kanzlerkandidatur bei der Bundestagswahl im Herbst 2017 weiterhin nicht zur Eile drängen.

In der Partei sei verabredet, Anfang des kommenden Jahres den oder die Namen zu nennen und auf einem Parteitag Ende Mai zu entscheiden, sagte er am Sonntag im Sommerinterview der ARD. Das sei früh genug, weil die Partei erst darüber reden wolle, "was für das Land, was für die Menschen in Deutschland gut ist". Sonst werde nur noch über eine Person gesprochen.

Dass Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sich "warmliefen", nannte Gabriel eine "journalistische Projektion". Er habe aber gar nichts dagegen, falls es so sei, erklärte Gabriel: "Wenn es stimmen würde, dass es in der SPD mehr als einen gibt, wäre das glaube ich gut." Dann gebe es laut Satzung eine Mitgliederbefragung, "das hat glaube ich einen sehr mobilisierenden Effekt".

(felt/dpa)
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