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Die empfindliche Niederlage bei der Europawahl 2009 stürzt die SPD in die Depression. Viele Kommentatoren sehen Spitzenkandidate Frank-Walter Steinmeier irreparabel beschädigt. Die Pressestimmen.
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Rheinische Post: "Die herbe Niederlage bei der Europawahl war ein historische Zäsur. (...) Spitzenkandidat Steinmeier zieht nicht, SPD-Chef Müntefering operiert mit den Rezepten und der Taktik von gestern."
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Süddeutsche Zeitung: "Der Kandidat habe die volle Unterstützung der Parteispitze, hat Müntefering am Montag gesagt. Das klingt, als werde die SPD Steinmeier durch den Wahlkampf ziehen. Es muss aber am Ende anders herum sein."
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Die Welt: "Vom Reformer in Schröders Hintergrund zum Restaurator altbackener Wohlfahrtsstaatsillusionen - dass er in beiden Rollen kein mitreißender Kommunikator war und ist, macht die Sache nicht leichter."
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Express: "Das Problem der SPD ist allerdings nicht allein ihr Kandidat, der sich in der für ihn ungewohnten Rolle als Wahlkämpfer sichtlich schwertut. Es ist das Spitzenpersonal insgesamt, das nicht den Nerv der Menschen zu treffen scheint. "
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Westdeutsche Allgemeine Zeitung: "Die SPD kann einem leidtun. Sie hat alles ausprobiert, hat mal rechts geblinkt und mal links - das Ergebnis ist gleichbleibend desaströs."
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Berliner Morgenpost: "Der SPD fehlt es schlicht an Glaubwürdigkeit. "
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General-Anzeiger: "Der Kandidat bleibt der Kandidat, der Vorsitzende im Amt und der Finanzminister sieht verwundert zu, wie schnell der eigene Stern verglühen kann."
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Financial Times Deutschland: "Steinmeier der beste Kandidat, den die SPD derzeit hat. Das spricht aber eher gegen den Personalvorrat der Sozialdemokraten als für den Außenminister."
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tz: "Überall hat die SPD nach der beispiellosen Schlappe vom Sonntag die Erklärung gesucht - nur nicht bei sich selbst. Selbsthypnose, Zwangsoptimismus und Gesundbeterei regieren stattdessen die SPD-Führung - nur keine Ehrlichkeit."
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Kölnische Rundschau: "Die Slogans der SPD-Europawahlkampagne waren genauso billig wie die Sticheleien von Altkanzler Gerhard Schröder gegen den 'Baron aus Bayern', Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg. Das Wählervotum bedeutet auch ein 'So nicht, SPD'."
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Neue Westfälische: "Die SPD hat mit der Schröderschen Reformpolitik ihre Traditionstruppen verprellt und mit dem Linksrutsch unter Kurt Beck und Andrea Ypsilanti die neue Mitte vergrault. Enttäuschte Wähler zurückzuholen ist ein hartes Brot."