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Kampf gegen rechten Terror in Deutschland: SPD fordert neue Sicherheitsarchitektur

zuletzt aktualisiert: 26.01.2012 - 07:26

Berlin (RP). In den Ermittlungen zur Mordserie der Zwickauer Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) hat die Bundesanwaltschaft gestern in Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht.

Mittlerweile stünden elf Beschuldigte unter Verdacht, die mutmaßlichen Rechtsterroristen unterstützt zu haben, sagte Generalbundesanwalt Harald Range. Beate Zschäpe, einziges überlebendes Mitglied des Zwickauer Neonazi-Trios, das für zehn Morde verantwortlich sein soll, und vier mutmaßliche Unterstützer sitzen bereits in Haft. Einer der Unterstützer soll in Düsseldorf leben. Das berichten die Zeitungen der WAZ-Gruppe unter Berufung auf einen Bericht des Verfassungsschutzes. Er soll aber aus der rechten Szene ausgestiegen sein.

Im Bundestag formiert sich derweil heute ein Untersuchungsausschuss, der Versäumnisse der Sicherheitsbehörden aufklären soll. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, erwartet Konsequenzen.

"Wir müssen zu einer veränderten Sicherheitsarchitektur kommen, in der zwischen den Behörden die Informationen möglichst optimal ausgetauscht werden", sagte der SPD-Politiker.

Quelle: RP/csi


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