Bei Krankheit: SPD kündigt höhere Frührenten an
zuletzt aktualisiert: 29.06.2008 - 14:53Berlin (RPO). Die SPD will die Renten für Menschen erhöhen, die wegen gesundheitlicher Probleme vor dem Erreichen des 67. Lebensjahres aus dem Berufsleben scheiden.
SPD-Fraktionschef Peter Struck kündigte in der "Welt am Sonntag" an, dass die Erwerbsminderungsrente aufgebessert werden solle sowie betriebliche und die Riester-Rente das Erwerbsrisko mit abdecken sollten.
Struck räumte allerdings ein, dass das Projekt in dieser Legislaturperiode wohl nicht mehr verwirklicht werden kann. Mit dem Koalitionspartner CDU/CSU werde das nicht gehen. "Aber wir wollen ja auch nach der Bundestagswahl 2009 weiterregieren", sagte er.
Struck sagte, er habe Verständnis für die Einwände gegen die Rente mit 67. Es gebe Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht so lange arbeiten könnten. "Deshalb suchen wir nach Lösungen, wie wir diesen Arbeitnehmern helfen können." Neben der gesetzlichen Rente sollten auch die betriebliche Alterversorgung und die Riester-Rente bei geminderter Erwerbsfähigkeit in Anspruch genommen werden können.
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