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Öffentlich-Rechtliches Fernsehen: SPD-Medienexperte verlangt Verzicht auf Werbung

zuletzt aktualisiert: 28.04.2007 - 12:22

Hamburg (RPO). Innerhalb von sechs Jahren sollen ARD und ZDF aus der Fernsehwerbung aussteigen. Das fordert der Vorsitzende der SPD-Medienkommission, Marc Jan Eumann, in einem Brief an den ARD-Vorsitzenden Fritz Pfaff, dem dem "Spiegel" vorliegt.

Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten "mit Blick auf die Werbung den Gebührenzahlern jetzt ein Angebot machen", schrieb Eumann.

Bislang hatte vor allem die werbefinanzierte private Konkurrenz den Ausstieg von ARD und ZDF aus der Werbung verlangt. Die öffentlich-rechtlichen Sender müssen bis Montag ihren Finanzbedarf für die nächste Rundfunkgebührenperiode von 2009 bis 2012 bei der unabhängigen Gebührenkommission KEF einreichen. Diese schlägt dann auf der Grundlage der Finanzforderungen die neue Rundfunkgebühr vor.

Bei der vergangenen Runde hatten die Ministerpräsidenten das Votum gekippt und eine niedrigere Anhebung als von der KEF vorgesehen durchgesetzt. Die aktuelle Rundfunkgebühr liegt pro TV-Anschluss im Monat bei 17,03 Euro.

Quelle: afp

 
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