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Rüttgers Pinkwart nachdenklich Panorama 100201
  Foto: ddp
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Gesprächszeit zu kaufen: SPD-Politiker wirft Rüttgers Prostitution vor

zuletzt aktualisiert: 22.02.2010 - 11:24

Düsseldorf (RPO). Der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Axel Schäfer, hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) in die Nähe des Rotlichtgewerbes gerückt.

"Wenn sich jemand auf Zeit einer nicht bestimmten Zahl von Menschen gegen Geld anbietet, nennt man das im alltäglichen Sprachgebrauch Prostitution", sagte Schäfer der Berliner "taz".

Laut Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" belegen Briefe der NRW-CDU, dass Unternehmen für den Landesparteitag am 20. März in Münster nicht nur Ausstellungsfläche erwerben konnten, sondern auch vertrauliche Unterredungen mit Rüttgers.

Für 20.000 Euro konnten Kunden ein sogenanntes Partnerpaket für den Parteitag kaufen, das neben einem mehr als 15 Quadratmeter großen Stand auch "Einzelgespräche mit dem Ministerpräsidenten und den Minister/innen" verspricht. Für 14.000 Euro bot die Partei dem Bericht zufolge eine Ausstellungsfläche von zehn bis 15 Quadratmetern mit "Fototermin und Rundgang mit dem Ministerpräsidenten und den Minister/innen".

Rüttgers hatte am Sonntag Vorwürfe der Käuflichkeit zurückgewiesen. "Dieser Wahlkampfvorwurf ist absurd. Er ist auch unverschämt. Er stimmt auch nicht", sagte Rüttgers in der ZDF-Sendung "Berlin direkt".

Quelle: DDP/csr

 
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